Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
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192
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Vierte Classe. ryterAbschn. iste AMeil.

Arti-

schocke.

Dritte

Art.

Unters.

reichen.

z) Niedrige Artischocke. Cynara humilis.

mit dornichten in Querstucke getheilten Blattern, die aufder Unterflache filzig, sind, linb Kelchen, derenSchuppen pfricmenförinig sind, Cynara foliis spi-nosis pinnatitidis subtus tomentofis, calycibus squa-mis tubulatis. L 1 NN. Sylt. Veg. p. 607. Sp.Pl. p. iisy Carduus tingitanus, flore magnocaeruleo, folio atractylidis divisura subtus incano,spinis durioribus horrido. PLUK. alm. 85. tab.8i. f. 2. Carduus humilis tingitanus caeruleus,magno strsbilo, tenuius laciniatus. WORIS. bist.3. p. 158. Cynara sylvestris baetica. CLUS. cur.3v Conf. Carduus andelusiacus. PLÜK. alm. 83.tab. 19.

Andalusien und Tunis ist von dieser das Vater-land. Der Stamm ist kaum so lange als die Blat-ter. Der Kelch besteht aus eyrund. langlichten ab-stehenden Schuppen. Besonder ist es , daß die Saa-men, in dieser in Verhältniß der andern so niedrigenArt, viel größer als bey den vorhergehenden sind.Die Blume ist schön himmelblau. Sie ist ein peren-nirendes Gewächse.

Viert« 4) Stammlooße Artischocke. Cynara acaulis.

Art.

it f ist ohne Staunn, und hat gefiederte unbewehrtc Blat-Unters. tcr , stu f b cr Oberfläche glatt sind, Cynara

reichen. ncaulos, foliis pinnatis inermibus supra glabris.

LINN. Syst. Veg. p. 607. Sp. Pl. p. 1160.Cvnara acaulos tunetana Tafga dista, magno floresuaviter olente. TILL. pif. 41. t. 20.

Diese ganz besondere Art wachst ursprünglich inder Barbarei wild. T-illt im Prfanischcn Garten lie.fcrt eine sehr wohl gerathene Abbildung, nebst fol-gender Beschreibung davon: „Eö wächst dieses Kc-„wächst in ganz Tunis, die ganze Strecke von Uiika„bis an das Meer nach Süden wild, und wird da«„selbst Tafgst genennet. Sir hat ein« dicke holzige

Wur-