Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
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ivsSste Gatt. Artischocke. Cynara. ryl

gen in unsern Gärten ziehen, so ist es sicherer, sie Arte«durch Nebensprossen und Schößlinge fortzupfianzen, schocke,wecl der Saame selten bey uns zur Reife komme. Vondem besondern Anbau giebt Miller in seinem Gart.ncrlex. i, Lh. p. 243.«. f. ausführlichere Nachrtch.ren.

r) Cordonen. Cynafa Cardunculus. Zwaee

4lrt.

mit dormchten Blattern, welche alle in Querstücke ger .stalten sind, und cyrunden Kelchschuppen, Cyna- Unsers,ra foliis spinosis: omnibus pinnatifidis, calycinis zeichen,squamis ovatis. LINN. Syst. Veg. p. 607. Sp.

Pl. p. n^y. MILL. Dich n. 3. Carduus foliispinnatis; foliolis oblongis indivisis, caule spinoso.

SAUV. meth. 2ZY. GOUAN. monsp. 425. Car»duus spinosus, cuius pediculi esitantur. C. BAUH.pin. 383. Scolymus aculeatus. TABERN. bist.

1075. (p. 397.)

Dies« Art , welche eigentlich auf der Insel Candiaursprünglich zu Hause ist, wird auch spanische Car-den, Cardo di Spagna, Cordon d' Lspagna,Ehardone und Cordone genennt. Noch ist es un«gewiß, ob sie eine eigene, selbststandige Art ist; wenig»stens hält sie Johann Vauhin nur für eine bloßeBastardart von der vorigen. Die Blumen find sehr schönhochblau, die Griffel aber grau. Man zieht sie gleichder vorigen in den Kuchengarten, weil man die Rib»ben der Blatter nebst den Stämmen, nachdem sie vor»her gebrüht worden sind, wie die Artischocken zurSpeise bereitet. Man kan sie leicht aus dem Saamenziehen, den man jährlich im Merz auf ein Beet vonleichter Erde säen muß. Von der eigentlichen Me»thode aber, diese Cordonen zu ziehen, ist gleichfallsbey Miller in seinem Gartnerlex. r. Th. p. 9y y. u.f. sehr viel richtiges und brauchbares nachzulesen.

z) Nie-