io$7f!e Gatt. Eberwurz. Carlina. 197
bus, calycibus radio albo. LINN. Syst. Veg. p. Eber»608. Sp. Pl. p. 1161. Fl. Suec. 2. Hort. tbUtf.Cliff. Zyy. ROY. lugdb. t 35 - GORT. belg. 232.GMEL. Sib. 2. p. 82. REYG. Ged. 1. p. 199.GOUAN. illustr. p. 64 . LEERS. herb. n. 622.POLUCH. pal. n. 773. MATTUSCHK. Siles,n. 593. HUDSON. Fl. Angi. T. II. p. 35 ?*Carlina soliis radicalibus semipinnatis, pinnis angu-losis , spinosis , caulinis ovato - lanceolatis, aniple-xicaulibus. HALL. helv. n. 182. Carlina sylve-stris vulgaris. CLUS. hist. 2. p. 153. Cnicussylveftris spinosior. C. BAUH. pin. 378. Carlinaleucantha. DOD. pempt. 727. Atractylis mitior.FUCHS. hist. 121.
Diese, welche auch DtTydistel, Soddistes,Saudistel, wilber Feldsafran, Scbönhärle undwilde Eberwurz genennt wird, wächst durch ganzEuropa auf trockenen, sandigen Bergen wild, undblüht immer um das zweyte Jahr, wie jedes zweyjäh«rigr Gewächse, im Julius und August. Sie hat einenglatten, röthlichen Stamm, der ohngefehr anderthalbSchuh hoch wird, und mit kleinen, lanzettförmigen,am Rande gezahnten, stachlichten Blattern, die Wech-selsweise ohne Stiele am Stamm hinauf stehen, be,setzt ist. Ganz zu obcrst treibt er meistens zwey Sei-tenaste, die ihn an Höhe übertreffen, und wovon je-der , so wie der Hauptstamm, eine einzige große Blu-me tragt, daß also an der ganzen Pflanze nur dreyBlumen zu sehen sind, woher der Name Dretzdlstelentstanden, selten und nur in dem Falle, wenn dasGewächse in etwas besserem Boden mehrHöhe erreichet,trift man vier oder fünf Nebenaste an. Die äusser»Krlchschuppen sind grün, und voll Stacheln, die in-nern aber sehr lang, spitzig, ohne Stacheln, glän-zend weiß, und ausgebreitet, so daß sie als Blu-menblätter erscheinen, da sie doch nur die Blume um-geben. Zuweilen spielen diese Schuppen etwas insgelblichte. Sie soll ein gutes Mittel wider das Sod-brennen seyn, und hat sich, so wie die vorhergehende
N 3 Art