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»98 VkerteClasse. 191er Abschn. isteAbtheil.
Art, durch allerhand abergläubischen Mißbrauch be-rühmt gemacht. Wenn man die Blumenköpfe aus,lauget, und mit dieser kauge den Kopf waschet, sosollen die Haare, nach SchwenkfelVs Bericht, einegelbe Farbe davon annehmen, und aller ünrath ausselbigen vertrieben werden.
f) Traubenartige Eberwurz. Carlina racemosa.
mit überaus welligen, seitwärts befestigten, ungcstieltciiBlumen, Carlina floribus sessilibus lateralibus pau-cissimis. LINiN. Sylt Veg. p. 608. Sp. Pl. p.1161. SAUV. meth. 293. GOUAN. monlp.426*. illustr. p. 64. MTLL. Diel. n. 2. Carlinasquamis calycinis terminalibus longioribus floribusinferioribus pruJiferis. GER. prov. -84. Carlinasyivestris maior hispaniea. CLUS. hili. 2. p. 137.Acarna flore luteo patulo. C. BACH. pin. 379.
Diese ist ein Sommergewachs und in wüsten Ge.genden und Wildnissen in Spanien ursprünglich zuHause. Sie scheint sehr vieles ähnliche mit der vo-rigen zu haben, und fast in gar nichts als in der Artzu blühen, und in der Farbe der Blumen und Kelchevon selbiger verschieden zu seyn.
6) Pyrenäische Eberwurz. Carlina pyrenaica.
Mit einem vielblnmigen Stamme und mit an selbigemherunterlaufenden Blattern, Carlina caule multibo-ro, f,!i>s Je. urrentibus. LIN.N’. Syll. Yug. p. 6og.Sp. Pl p. 1161. Carduus tomentofus pyrenaicus,lpinosillimus, flore albo. BURS. XXI. 43.
Don dieser sind die hoben Pyrenäen nach SpanienZU das Vaterland, aliwo sie in Menge wachst. Siegleicht in sehr vielen der Krcbsdistcl, ist vollkommenwollig, und mit einer nnzahlichen Menge gelber Sta-cheln bewafnet. Die Kciche und nicht sonderlich groß,deren Schuppen weitläufig stehen, siachlicht, rauschend,
aus-