lotste Gatt. Strahlkopf. Atrastylis. 203
foliis integris tomentosis et in ambitu spinulis au- Strahlreis exasperata. PLUK. alm. 86. t. 273. f. 5. sopf.
Von dieser ist Aethiopien, so wie das Dorgebürgder gucen Hofnung, das Vaterland. Sie ist einstrauchartiges Gewächse und von dem Ritter ehedemfür eine Art der Gorterie gehalten, auch unter diesenehmliche Gattung gerechnet worden: weil aber dieStrahlen der Blume aus zungenförmigen Halbblüm-chen bestehen, welche nach der Natur dieser ganzenKlasse m einem Cylinder eingeschlossene mit einanderverwachsene Staubfäden haben, bloß männlich, «ndohne Griffel und Narbe sind, der Boden haarig undspreuig ist; so glaubte der Ritter, an ibr eine größereVerwandtschaft mit gegenwärtiger Gattung, als mitder genannten wahrzunehmen. Die Blatter stehengegen einander (wer, (aber sie stehen doch wirklichabwechselnd? ) sind auf der Unterflache filzig, so wiedie unter dem Kelche stehenden.
Herr Houttum macht uns auf der Tab. LXVII. Tab.Fig. 1. in einer vortreflichen Abbildung, und folgen- PXVll.den ausführlichen Nachrichten mit einer äusserst feite» k'>s. l-nen Art, welche, wie es sehr wahrscheinlich ist, auchunter diese Gattung gehört, bekannt. Er nannte sel-bige AtraÄylis tmgustifolia, den schmahlbtätte-richten Strahlkopf, und erhielte sie, nebst andernseltenen Gewachsen, von dem Vorgebürge der gutenHofnung Herr D. Thuuberg, welcher im Monat-Oktober im Jahr 1778. sie unter der Sammlung desHerrn HouttUllls sahe, schien selbige zu mißkcnnen,
Utd für eine Art der Eberwurz zu halten, versicher-te auch, daß er selbige auf dem Vorgebürge der gu-ten Hofnung nicht wahrgenommen hatte. Nach HerrnHouttuinö Wahrnehmungen scheint sie aber dochmehr unter die Gattung des Strahlkopfs, als zu ir-gend einer vorherbeschriebenen zu gehören; um soMehr, da sie in sehr vielen mit jener Beschreibung der
Üigur