3.04 Vierte Classe. lyter'iAbschli. I sie Abcheil.
Strahl- Figur der Blatter übereinkommt, welche Herr Pros.
topf. Bergius in der Caapischen Flora, von der vorherge.hcnden AtraÖzyHs oppositifolia gegeben. In wieferne sie nun mit jener übereinkomme, oder von jenerwieder abweiche, wird folgende Beschreibung lehren.
Es hat dieses Gewächse, wovon ich einen übereinen Schuh langen Ast erhielte, und von welchem deroberste und unterste Theil hier abgebildet ist, die Ge-stalt eines Carthamus, den Kelch einet Atra£lylis,und die Blumenkronc einer Carlina. Die Aeste sindrund, wcißwollig, und stehen einzeln; die Blatter ste-hen paarweise gegeneinander über, sind lanzettför-mig -gleichbrett, an dem Rand mit einigen geraden,zarten Dörnchen bewehrt, und endigen sich gleichfallsmit einem ähnlichen: auf der Unterfläche sind sie wciß-wollig, auf der Oberfläche glatt und bleich-grünlicht,über einen Zoll lang, an dem äussersten Ende sind sieschmähler, und umfassen den Stamm mit ihrer Basis.Auf der Spitze eines jeden Astes steht eine große, ein-fache, gestielte Blume. Der gemeinschaftliche Kelchbesteht aus vielen übereinander liegenden Blätchcn,welche lanzettförmig, unten wollig weiß, oben glatt,und an den Rändern mit gelben Dörnchen federarligbesetzt sind, und sich gleichfalls mit einem ähnlichenkleinen Dorn endigen: die äussersten (Blätchen) sindgrößer, nicht gar einen Zoll lang, die innern aberkleiner. Die Blume ist goldfärbig gelb, strahlen-förmig , und besieht aus Scheibenblümchen , welchealle Zwitter sind, trichterförmig: ihre walzenförmigeRöhre ist zur Hälfte in fünf spitzige Lappen oder Ab-schnitte getheilt, wie bey b zu sehen. Die Strahlenbestehen aus lauter Zungenblümchcn, wie bey a, wel-che lanzettförmig und länglicht gestreift sind, auf ihrerSpitze haben sie vier Zähne und unten ein Röhrgen.In den trichterförmigen Blümchen sind die gewöhnli-chen Staubbeutel wie in einem walzenförmigen Röhr,
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