Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
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io6osteGatt. Fleckblume. SpilsntKus. riz

hoch. Die Blätter sind schwcrdförmig, oder vielmehrlanzettförmig, einen Schuh lang, in Querstückt ge.spalten, ausgehölt, gezahnt, und umfassen den Stammmit ihrer Basis: alle Spitzen endigen sich beynahe mttStacheln, und mitten durch selbige lauft eine weißeRibbe. Auf der Spitze des Stammes steht eine, auchzuweilen zwo, gelbe, wohlriechende, ungestielte Blu-men , deren Kelch aus gcfranzcen, weit abstehenden,mit einer.steifen Spitze versehenen Schuppen bestehet.Der Griffel ist noch einmal so lang als die Krönchen.Die Saamcnkrone ist haarig. Sie duftet einen nichtangenehmen Geruch aus.

iv6oste Gattung.

Fleckblume. Spiianthus. FleL.

blume»

I.INN. Gen. Plant. nr. 1287. oä. nov. nr. 1011. Spilarr-

^err Bcrgrath von JacgUtN ist der eigentliche^'&-S Stifter dieser Gattung, welche anfangs nur Kennzel»aus der ersten und fünften Äre bestand, nachgehends ch^n deraber von dem Ritter mit noch dreyen vermehrt wur«de. Die angegebenen Kennzeichen scheinen HerrnHouttlllN nicht hinreichend genug zu seyn, eine neueGattung zu bestimmen, und glaubt, daß man allediese Arten, ohne dem System Gewalt anzuthun,mehr und weniger unter die folgende Gattung Bi-dets bringen könne. Zu verwundern ist allerdings,daß der Ritter, die von Herrn von Aacquin zumGrunde gelegten Kennzeichen dieser neuen Gattung,einer so widersprechenden merklichen Veränderung aus.gesetzt, und daher zu vielen neu angekommenen (Me-die. in äst. pal. Tom. III.) Verwirrungen Anlaßgegeben habe.

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