2i8 Vierte Elche. lyter Abschn. isie Abtheik.
Fleck, dennoch der theuere Prelß dieser Pflanze manchen wie.blume. der von fernern Versuchen abschrecken. Deswegen rathder Ritter, weil eine Unze der wahren Akmelle aufzwey und zwanzig holländische Gülden zu stehen kommt,anstatt selbiger, die ihr an Kräften gleiche wenigerkostbare und bey uns leicht in den Garten zu ziehendeorientalische Slgisbeckic zu nehmen, welche jchonHasselquist mit dem besten Erfolg gebraucht hat.Herr Pros. Nebel zu Giessen bewies durch chemi.sche Versuche, baß unsere deutsche Coreopsis Bidensin Ansehung ihrer Heilkräfte vollkommen mit der zey«lanischen Akmelle übereinkomme, und den Namen derdeutschen Akmelle allerdings verdiene: eben diesesversicherte Herr Perthes (in Comm. nor. 1745.p. 201.) von unserer einheimischen 6i6en8 tripar-tita. Würden sich diese wichtigen Bemerkungen inder Folge durch untrügliche Erfahrungen bestattigcn, s»dürfte *>vohl der Ruhm der zeylanischcn Akmelle ebenso geschwinde wieder fallen, als er gestiegen.
Viert« 4) Meldenblätterichte Fleckblume. SpiianthusArt. atriplicifolius.
Unters, mit deltaförmigcn, gezahnten, gestielten, mit Blatansa»zeichen. tzcn versehenen, wcchftlswcise stehenden Blattern,und einem rispcnformigen Stamme, Spilanthusfoliis alternis deltoidibus dentatis petiolatis stipu-latis, caule paniculato. LINN. Sylt. Veg. p. 610.Bidens atriplicifolius. Sp. Pl. p. 1168. Amoen.acad. 4. p. 329.
Don dieser ist das südliche Amerika das Vaterland.Ihre Blatter sind wie an der Melde oder dem Gänse«fuß mit zwey runden Blatchen oder Ansätzen geöhrtund stehen an einem krautarttgen Stamm, welchersich mit einzelnen Blumen endiget, auf kurzen Stielen.Der Boden ist spitztg kegelförmig, und mit Spreublät«chen besetzt. Die Saamen find länglicht, viereckig,ohne Zähne oder Grannen.
,) Ukl,