Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
Seite
217
JPEG-Download
 

io6oste Gatt. Fleckblume. SpHantKus. 217

Deswegen würde es auch auf Maleifch Dann rr.uritoder Schulkrauc, oder Dann Dacka, Pfefferkrau: blume.genennet, weil es vom Geschmacke so brennend ist, undeher dem Bertram als deni Pfeffer nahe kommt. ESwachst durch ganz Ostindien auf ungebauten Platzenwild, wird auch in den Garten gezogen, und ist nacheben desselben richtiger Bemerkung em sehr verandcr«liches Gewächs, welches Gelegenheit gegeben hat, siemilder vorhergehenden Bastard-Akmelle zu vermenge».Unterdessen sind doch die Kennzeichen, welche der Rit-ter festsetzte, sie von gedachter ihr übrigens überausähnlichen zu unterscheiden, hinreichend genug, selbigefür zwo besondere Arten zu halten, ob sie schon invielen wieder miteinander übcrein kommen. Sie istviel ästiger, tragt auch mehrere Blumen als die vori-ge. Die Scheibenblümchcn sind fast alle vierspaltig,sehr selten trift man einige wenige fünfspaltiLe an:am meisten aber und vorzüglichsten unterscheidet sieein fünfblumiger kleiner Strahl, welcher der erstgc»dachten immer fehlt, von der vorigen. Demohngcach.tet haben diesen fünfblumigcn Strahl die angeführtenSchriftsteller weder abgebildet noch beschrieben: dochbesitzt Herr HouklUlN ein aus Ostindien erhaltenesgetrocknetes Exemplar der wahren Akmelle, mit Strah-lenblümchen: hingegen kommt es in Ansehung derschmahlen Blatter und spitzigen Zahne wieder mit derBastard, Akmelle des Ritters überein: auch besitzt HerrHouttuin andere Exemplare, welche wegen ihrer vie»len Bluznen, und runden Blateinschnitte, mit dem»von Rumph beschriebenen ABC Kraut überein»kommen. Diese haben einen vielblatterichten Kelch,einen nackenden Boden, rauhe Saamen, und anstattder zwo Grannen, vier knotige Hörnchen: auch sinddie Blumentöpfe kegelförmiger als bey andern, dochohne Strahlenblümchcn. Würden sich die angegebc.ncn Heilkräfte der wahren Akmelle in unsern noch im-mer arzneyreicherr Zeiten, besser erproben, so dürste

O 5 bey»