Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
Seite
237
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ioSifJe Gatt. Ethulie. Ethulia, 237

4) Weitauseinandergespcrrte Elhulie. Ethulia Ethul,«.

divaricata. 23icrrt

mit gleichbreiken gezahnten an dem Stamme herunter- ^ rt ’laufenden Blattern , cinblmnigcn gegeneinander- Unters,überstehenden Blumenstielen, und einem weitaus- -eichen,einander gesperrten Stamme, Ethulia foliis linea- 5ribus dematis decurrentibus , pedunculis oppofiti-floris unilioris, caule divaricato. LL\N. Syft.

Veg. p. 612, IMant. Pl. I. p. 110. II. p. 572.

BURIU. ind. 176. tab 58. f. 1. Chrysanthemumbenghalcnsc angustisolium pusillum, summo caul*ramulum. PLUK. alm. 102. tab. 2 ’. f. 4.

Körüc) entdeckte diese auf den Leckern Malaba-ricns wild. Sie ist ein jähriges handbreites hohesGewächs. Der Stamm steht aufrecht, theilt sich inverschiedene Acste, ist unken glatt, oben zartharig,scharf viereckig und blüht in flachen Blumensträußen.

Die Blatter sind lanzettförmig, glattrandig, einiger-massen fleischig, stehen wechselswcife, laufen mit ih.rer Bafto zu beyden Seiten an dem Stamm herunter,und formiren dessen Ecken. Die Kelche stehen auf derSpitze des Stammes, sind beynahe ungesiielt, undbestehen aus pfriemenfvrmigen, sehr scharf zugespitzten,auswartsstchenden purpurröthlichten Blarchen, welchefchuppcnarcig wie Dachziegel übereinander liegen. DerBoden ist nackend so wie die Saamcn, Die Griffelsind um vieles länger als die Blümchen. HerrHouttU'in behauptet, daß weder jenes anderthalb Zollehohes Coromandclsche Gewachst, welches Herr N.

Vurmemn beschrieben und in der ostindischen Floraabgebildet, noch das hengflalische ChrysäMflcmumdes Plukmels wegen der nicht cinblumigen und nichtden Blattern gegenüberstehenden Blumenstiele, mit ge-genwärtiger vereiniget werden dürfe.

s) Filzige Ethuüe. Ethulia tomentefa. Fünfte

ist staubig, und hat glcichbreite, glattrandig - silzige Blat- .. ' .rer, Ethulia luiriuticuia, suilis linearibus integerri- ‘tiKtcr).

mis zeichen.