Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
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2>7r Vierte Classe. lyterAbschn. rte Abtheil.

löeysuß BARR. rar. 1006. tab. 462. Artemisia foliis seri-ceis, radicalibus petiolaris , pinnatis incisis, cauli-nis scmipinnatis. HALL. helv. n. 127. Absin-thium alpimim spicarum , foliis- petiolatis bis trifi-dis , caulinis pinnatis. ALLION. pedem. 1. p. 3.tab. 1. f. 2. Absinthium orientale tenuifolium ar-.genteum et sericeum tior* magno. TOURNEF.ruft, R. H. Cor. 34. Absinthium alpinum inca-num. C. BAUH. pin. 139. prodr. 71 ' y) Absin-thium viride, foliis multifidis linearibus. GIV 1 EL.Sib. 2. p. 13 X. tab. 64. f. 2.

Da« eigentliche Naterland dieser Gattung sind diefchweitzertschen, walliser, piemonresischen und sibiri-schen höchsten und steilsten Berge und Alpen, so wiedürre unbeschattete Gegenden auf der großen Carlsin»fel in Golhland, wie auch die kreidigten Felder in-Oeland, wo es in Menge von dem Ritter gefun-den worden. Eine Beschreibung desHelsenbeyfußestheilt uns der Rltter in seiner schnoedischen Flora, sowie in seiner gothlandischeu Reisebeschreibung mit, unddiese ist auch jene, welche hier folgt. Dem ausserli-chen Anscheine nach gleicht dieses Gewächs dem Feid-beyfuß. Die Wurzel liegt bloß auf der Erde undgeht nicht tief hinein. Die Stämme sind span-nenlang oder etwas langer, mit einem glänzenden Fil-ze überzogen, sie liegen auf der Erde b's zur Zeit desAufblühens, da sie sich denn in die Höhe richten.Die Blatter sind kurz, gefiedert, mit kürzern Blat.chen gegen die Basis: die übrigen gleichbrrit undparallel. Die Blumen, welche zwischen den Blatternund Stamm herauskommen, und an dessen oberemTheil am häufigsten sind, hängen an langen Blumen-stielen beynahe immer einzeln, und sind an dieser Artdes Beyfußes größer als an allen übrigen. Es un.terscheidet diese Art sich von andern gleich bey dem er.sten Anblicke leicht dadurch, daß die Blumen großund kugelrund sind. Wenn sie in den Garte« gezo-gen wird, so verltehrt sie einen großen Theil ihres

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