276 Vierte Classe. i ster Abfchn. rte Abtheit.
Teyftiß und Geschmack wie die Stabwurz (ArtemisiL Ab-rotanum) welcher einigermassen auch mit dem gemei-nen Vermuth (Aküntliium vulgäre) überein-kommt/ doch ist er viel angenehmer. Im ganzen be-sitzt es stärkende/ auflösende/ die monathlich« Reini-gung treibende Kräfte/ demohngeachkec ist der Gebrauchdavon heut zu Tag äusserst selten/ ohnzeachtet selbigesMlt zu den eben so wenig mehr gebräuchlichen Syrup.de Artemis, compos, genommen wird.
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Art.
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reichen.
i s) Jähriger Beyfuß. Artemisia annua.
mit dreyfach - gefiederten Blattern, welche auf bevdenSeilen glatt find, einigermassen kugelrunden hau»genden Blumen, und einem glatten kegelförmigenBoden , Artemisia soliis triplicato - pinnatis utrinrque glabris, floribus subglobosis nutantibus: recep-taculo glabro conico. LINN. Sylt. Veg. p. 619.Sp. Pl. p. 1187. Hort. Üps. 257. IM 1 LL, Dict.11. 14. Artemisia radies snoua viridis, foliis pin-natis: pinnis bipinnatifidis, calycibus subrotun-dis fere erectis ex s.-s copiosiiTimis. GMEL.Sib. 2. p. 125. n. 108. Absinthium tanaestifolioodoratissimmii. AMM. ruth. 14-2. tab. 193 - s* 2 3 -/0) Absinthium, folio : enui multifido, camphoramspirans. BOERH. lugab. 1. p. 126.
Diese Art/ welche eigentlich in Sibirien zu Haufeist/ ist ein Sommergewachs, und dauerte in demUpfalifchen akademischen Garten in freyer Luft auS»Sie ist ein sehr wohlriechendes Gewächs und vonAmman unter dem Ramm des wohlriechendstenÄZermurhs mit Rhemfarmblättern/ wiewohl mchtjnm besten/ abgebildet worden. Die Wurzel ist vonaussen gelb/ aus welcher ein Mannshoher Stammhervorkoiumt. Nach I. G. Gmelin kochen die Ein-wohner von Ienifea diesen jährigen Beyfuß mitunter den Mech/ um selbigem einen angenehmen Ge-ruch zu geben. Auch berichtet S. G. Gmelin inseiner Reise durch Rußland (S. den 2ten Th. p.
167.)