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Neunter Theil. Von den Kräutern.
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ir)4^ssks Takt. Beyfuß. Artemisia. 277

,67.) daß man diese Beyfußart daselbst zur Zuberet« VeyfvLtung des bekannten Leders, welches man Saffian nen.

«et, gebrauche. Diese Pflanze, sagt er ferner, giebteine gewisse Farbe, welche man Tschagan nennet,wovon man vier Pfund, um fünf und zwanzig Felle ;ufärben, nehmen muß. In dieser Farbe müssen dieseFelle gesotten werden, wozu noch ein Pfund fein pul.verisirte Cochenille genommen wird, wodurch ei.gentlich die rothe Farbe hervorgebracht wird: zu demgelben Saffian wird aber noch eine andere Farbe,

Kuk genennet, genommen. Honig und Salz kommtauch noch zur Bereitung des rothen Saffians, dochzu dem gelben nicht.

16) Rbemfarrnblättenchter Bryfuß. 161«

Artemisia tanacetifolia. Art.

Mit doppcltgefiedcttcil auf der Unkcrflache filzigen glän- Unters,zcnden Blattern: querstebeuden Lappen, und ein-zeichen«fachen Traube», Arremisi 1 fljliis bipinnatis subtustomentosis nitidis : pinnis transversis, racemis sim-plicibus. LINN. Syst. Veg. p. 619- Sp, Pl. p.n88. MII.L. Dici. n. 20. Absinthium foliis ra-dicalibus multoties pinnatis: caulinis pinnatis longepetiolatis, floribus parvis raris scililibus. ALLION.pedem. 6. tab. 2. f. i. Artemisia radice perenni,foliis pinnatis pinnatifidis incisis serratis, calycibussubrotundis viridibus nutantibus. GIMEL. Sib 2.p. 122. n. 107. tab. 56. f. 2. 3. et tab. 57.

Nicht mir in Sibirien sondern auch in Picmont istdas Vaterland dieser Art Gnie'lin beschrieb solchein seiner sibirischen Flora umständlich, woselbst er auchverschiedene merkwürdige Abänderungen abgebildet hat,welche in Ansehung der bald mehr bald weniger schmäh-ten und breiten Blatter, der Zahne und Flügel derMittclribbe, dem bestaubten, graulichten und grünen,ihrer ganzen Flache von einander abweichen. Einigehaben auch einen angenehmen, andere beynahe keinen,

«der gar widerwärtigen Geruch.

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