Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
Seite
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Vierte Classe, i yter Abschn

rte Abtheil.

Beyfuß verjährte Wurzeln des Veyfußes. Durch einen Aber«glauben behauptet man, daß das Kraut, in die Schuhegelegt, bey Wanderölcutcn die Müdigkeit verhütensolle, Gänsekraut wird es gcncnnet, weil man diemit heißem Wasser aufgebrüheten Blumenstiele in diezum Braten bestimmten Gänse steckt, um sie schmack-hafter zu machen.

**** Mit einfachen Blättern, sim-

plicibus.)

igfe 19) Ganzblätterichter Beyfuß. ArtemisiaAre. integrifolia.

Unters, mit lanzettförmigen, auf der Unterffache filzigen, glatt«zeichen. räudigen und gezahnten Blattern, und fünf weib-lichen Halbblümcheu, welche den Blumenstrahlsormiren, Artemisia foliis lanceolatis subtus toinen-tofis integerrimis dentatisque, flosculis femineisquinis. I.INN. Svst. Veg. p. 619. Sp. Pl. p.1189 WILL. Dies. n. 2. Artemisia soliis planislanceolato-linearibus: inferioribus saepe ex pinnatodentatis. GMEL. Sib. 2. p. 109. tab. 48. f. 1.2.

Von dieser ist Sibirien das Vaterland. Siekommt dem äußerlichen Ansehen nach vollkommen mitdem erstgcdachlen Beyfuß überein, weicht aber in Anse«hung der Blatter, wieder ab, welche lanzettförmig, ziem-lich steif, glatt, auf der Nmersiache weißlich-filzig, glatt«räudig, und nur hie und da mit einem oder dem an-dern gerade stehenden Zahn gezeichnet sind. DieBlumen sitzen in Trauben in den Winkeln der Blatterbeyeinander, sie sind kurz, und stehen auf der Spitzedes Stammes zusammengedrängt beycinander. DieBlumen selbst sind rundlicht, und enthalten meistensnur fünf weibliche Halbblümchen.

22) Blau.