298 Vierte Classe. i Dter Abschn. 2te Abtheil.
Ruhr. 29) Langgestieltes Ruhrkraut. Gnaplialim«kraut. pedunculare.
2 9ft e ifi krautartig, hat spatelartige, einigermassen den StammZlrt. umfassend«, auf derUntecflache filzige Blatter, und
Unters ziemlich spitzige Kelchschuppen, Gnaphaliurn herba-
ceum, foliis spatulatis subamplexicaulibus lubtus to-jelchtN» mentosis, calycinis squamis acutiusculis. LINN.
Syst. Veg. x. 622. Mant. Pl. II. p. 2,4.
Don dieser ist das Vorgebürg der guten Hofnung'das Vaterland. Der Stamm ist krautartig, ändert,halb Schuh hoch, weitschweifig, und theilt sich injiemlich verlängerte Blumenstiele. Die Blatter um-fassen den Stamm, sind spatelförmig, oben lanzctt.förmig, stehen wcchselswcise, und sind auf ihrer Ober.flache grün und nackend, auf ihrer Unterflache aberfllzig. Die Blumenstiele stehen auf der Spitze desStammes, sind überaus lang, filzig und weiß, undmit sehr wenigen äusserst schmahlen Blatchen besetzt.Die Blumen selbst sind in eine sehr stark zufammcngc.drungene uneigentliche Dolde (Cyma) zufammcnge.reihet; ihre Kelche sind gelblicht, und ihre Schuppenspitzig.
Zvste go) Wohlriechendes Ruhrkraut. Gnaphalium
E' odoratiffimum.
SS« ^ krautartig, und hat stumpfe, mit einer steifen Spitzejcicpen. versehene, auf beyden Sehen filfigc, flache, andem Stannn Herunterlaufende Blatter, Gnapha-lium herbaceum , foliis decurrentibus obtusis mu-cronatis utrinque tomentosis planis. LINN. Syst.Veg. p. 622. Sp. Pl. p. 1196. Gnaphalium au-reo-fulvum. BERG. cap. 257. Elichryfum, fo-liis linearibus decurrentibus subtus incanis, flori-bus corymbosis. MILL. Dict. n. 21. ic.tab.131.f. 2. Elichryfum latifolium villosum, alato caule,odoratilsimum. PLUK. alm. 134. t. 173. f. 6 .Helychrylum africanum tomentolum, lavanduiae fo-liis rarioribus, floribus aureis glomeratis. VAILL.Julem. 1719. p. 350 — 386.
Wahr,