Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
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299
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b) 466ste Gatt. Ruhrkraut. Gullpdalium. 295

Wahrscheinlich ist auch von dieser das Vorgebsirg Ruhr.der guten Hofnung das Vaterland/ ohngeachtet der kraut.Ritter selbiges als unbekannt angiebt. Die Blumengeben einen sehr angenehmen Geruch von sich/ wel»cher sich auch durch das Auftrocknen nicht verliehret.

Ob das Bergische Synonym mtt Recht zu gcgenwär.ligcr Art gezogen werden könne/ scheint noch nichtausgemacht zu seyn/ wenigstens scheint die Baillan-tische Art ein anderes Gewächs zu seyn/ obschon Ber,glUs selbiges mit seinem Gnaphalio aureo - fulvoverbindet. Herrn Houttuin scheint der Ausdruck desRitters soliis decurrentibus zu mißfallen: dem.ohngeachtet sind doch wirklich solia decurrentia angegenwärtiger Art zugegen. Vielleicht verkennt auchselbiger diese Art.

****) Krautartige, mit weisen oder silber-farbigen Blumen. (Herbacea Ar-gyrocoma.)

31) Blutrothes Ruhrkraut. Gnaphalium zistesanguineum. Art.

ist kcautartig, hat lanzettförmige, filzige, flache, mit ei-nein nackenden Spitzgcn sich endigende, an demStamm herunterlaufende Blatter, Gnaphalium her-baceum, foliis decurrentibus lauceolatis, tomentosisplanis apiculo nudo terminatis. LINN. Sylt. Veg.p. 622. Sp. Pl. p. 1196. Amoen. acad. 4. p.

78*. MILL. Dich n. 19. Gnaphalium aegypda-cum, iatiore folio , nmosius, flore ex albicantepurpureo. PLUK. mant. 91. GRQN. orient. 262.Gnaphalium syriacum. BARR. 1 c. 34 - Chryfoco-ma lyriaca, flore atro-rubente. BREYN. Cent.

146. Gnaphalio montano affinis aegyptiaca. C.BAUH. pin. 264. Baccharis Diolcoridrs. RAUW.

it. 285. t. 285.