zo6 Vierte Classe. i^ter Abschn. rte Abtheil.
Ruhr« to. Fl. läpp. zo^. Mat. med. n. 517. ROY.
fraut* lugdb. 74 1 - GMEL. Sib. 2. p. 105. REYG.
Ged. 1. p. 202. GORT. belg. 236. KRAM.austr. 245. GOUAN. monsp. 434. SCOP. Carn.ed. 2.11. 1044. NECK. gallob. p. 348. LEERS.herb. n. 640. POLLICH. pal. n. 785. MAT*TUSCHK. Siles, n. 605. HUDSON. Fl. Angi.T. II. p. 360. Filago flagellis reptans, sexu di-stincta, flosculis omnibus androgynis. HALL.h«lv. n. 157. Gnaphalium (mas) montanum, florarotundiore. C. RAUH. pin. 263. Pilolella minor.DOD. pempt. 68. f. exterior. Gnaphalium (fe-mina) montanum, longiore folio et flore, eiusd.pin. 263. Pilosella minor. DOD. pempt. 68. f.interior. LOIL Ic. 483.
Diese Art, welche auf dürren unbeschatteten Ge«gendcn beynahe durch ganz Europa zu Hause ist, auchin Rußland und Sibirien so wie auf den Inseln dergroßen Südsee zwischen Asien und Nordamerika hau«sig wild gefunden wird, hat im Deutschen verschiedeneBenennungen, als: Katzenpfökchcn, Haasrnpföt-chm, Engeiblümchen, Bergruhrkraur, weißeMausöhrlein und rothe Mauoöhrlein. Auf fran-zösisch wird sie Pied de Chat, auf englisch Cud-weed oder Cattomveed und auf holländisch Kat-tepoot gencnnt. Sie blüht im Monat May und Ju-nius. Der Stamm wird nur einige Zolle, selten ei«ncn halben Schuh hoch, er ist, so wie die schmalengleichbreikcn Blatter, womit er besetzt ist, weiß undwollig; die Wurzelblatter sind an der Spitze stumpfzugerundet. Die Blumen stehen straußförmig dichtebeysammen, sie sind roth, oder weiß, oder fleischfar-big; verlieren auch abgetrocknet ihre Farbe nicht, undhaben glänzend weiße Kelche. Einige Pflanzen tra-gen lauter Zwiktcrblümchcn, mit rundlichen Kelchen,welche aber keine reifen Saamcn bringen, und alsoals männliche anzusehen sind, andere hingegen tragenlauter weibliche Blümchen, mit fast walzenförmigenKelchen, daher diese Art in die zwey und zwanzigstr
Klasse