Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
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307
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b)4-66sie Gatt. Ruhrkraut. Gnapkalium. Z07

Klasse zu gehören scheint. Sie haben eine trocknende Rubr«und zusammenziehende Kraft/ und werden wider die kraut,korbe Ruhr und Blutflüsse gebraucht; man giebt sieauch den Kalbern wider den Durchlauf auf Butrer-brod ein. Das gemeine Volk schreibt ihnen Zauber,krafce zu: wo diese Blümchen wachsen, fern man aufeinen trockenen unfruchtbaren Boden schließen.

42) Alpen-Ruhrkraut. Gnaphalium alpinum. 4*ffe

Mit liegenden Ausläufern, einem überaus einfachen

Stamme, der sich mit einem blatterloossii Blu« Unter»menkopf endiget, und langlichten Blumen, Ona-tch«,pnalium idrmenris procumbentibus: caule simpli-ciftimo, capitulo terminali aphyllo, floribus oblon- rgis. LINN. Sylt. Veg. p. 623. Sp. Pl. p. H99. 5 * ,< P* n *Fl. läpp. 301. Fl. Suec 673 ; 737. SCOP. Carn.ed. 2. n. 1047. PALL. it. 3. p. 569. OEO.

Fl. Dan. tab. 332. Filago caule simplici, umbellapauciilora, calycis basi tomentosa. HALL. helv.n. 130. Gnaphalium alpinum maius. C. BAUH.pin. 264. Filago alpina minor erecta. SCHLUCHZ,aip. 133.

Diese ist auf den lappländischen, schwedischen undfchweiyerischen Alpen ursprünglich zu Hause. Siehat einen sehr einfachen Stamm, der mit drey bisvier lanzetisörmigen Blättern besetzt, und viel kürzerals ein Finger ist. Die Wurzelblattcr sind lanzett»ketlförmig, auf der Oberfläche grün und eben, aufder Unterfiache weißlichk, und mit einem gestreiftenFilze überzogen. An der Wurzel befinden sich einigeAusläufer, welche aber Herr von Haller laugnek.

Die Blumen flehen auf der Spitze des Stammes ingeringer Anzahl gedrängt beieinander, und haben ei-nen blattcrlooßen walzenförmigen Kelch, welcher anseiner Basis bauchig ist, und aus lanzettförmigen,spitzigen, aufrechten, auf der Spitze häutigen Schup-pen bestehet. Die weiblichen Blümchen hatten in dervon dem Ritter gezogenen Pflanze keine Staubfaden:

14 x sollte