Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
Seite
308
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3o8 Vierte Classe. i ster Abschn. rte Abtherl.

Nuhr. sollte sie daher nach eben dessen Vermuthung nur ein»kraut, bloße Abänderung der vorigen seyn? Die Ausläufer,der nackende Stamm und das einte Geschlecht ließ«dieses zwar vermuthen; doch sah der Ritter noch kei-ne eigentliche männliche Pflanze. Wahrscheinlich sinddie schwettzerischcn Hallerischen, und schwedischen Lm-neischen ^emplare, jwo verschiedene Arten.

4Zste 4Z) Ostindischks Ruhrkraut. GnaphaliumArt. indicum.

Unsers, ist krautariig, hat lanzettförmige Blatter, einen weit-reichen. schwcifigcn, stark ästigen,, krautarligen Stamm,Ungleiche flache Blumensträuße, und iimwartö ge-färbte Kelche, Gnaphalium herbaceum, foliis lan-ceolatis, caule herbaceo ramosilllmo diftiiso, co-rymbis inaequalibus , calycibus intus coloraris.LINN. Syst. Veg. p. 623. Sp. Pl. p. 1200.•Fl. Zeyl. 307*, Gnaphalium latiore folio, minusramosum , capitulis pallescentibus, PLUK. alm.172. tab. 187. f. 5.

Don dieser ist Ostindien, so wie das Dorgebürgder guten Hofnung, das Vaterland. Der Stammwird einen halben Schuh hoch, ist filzig und theiltsich in sehr viele Aesie. Die Blätter stehen an selbi-gem wcchsclüweise, sind mit einem weißlichten Filzeüberzogen, spitzig, oben ziemlich breit, und endigensich in Stiele. Die Blumen sind klein, braun, undstehen a^f der Spitze des Stammes in flachen Slräu«sen beysammen.

44 st« 44) Purpurrolhes Ruhrkraut. Gnaphalium

Art. purpureum.

U n * <r f' jst koautartig, bat lanzettförmige nackende Blatter, ei-geicheo. ,k„ aufrechten sehr einfachen Stamm, und unge-sticlle in Achrcn blühende seitwärts befestigteBlumen., Gnaphalium herbaceum, tbliis lanceola-tis nudis, caule erecto simplicißimo, floribus spi-catis lateralibus seläilibHS. LINN. Syst. Veg. p.

623.