Band 
Neunter Theil. Von den Kräutern.
Seite
419
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Ivirsts Gatt. Alant. Inula. 419

lycinis letaceis. FI. Suec. 694; 757. Aster pra- Alanttensis autumnalis conyzae folio. It. goil. 275.

Mat. med. n. 522. DALIß. paris. 260. GORT.belg. 243. GOUAN. monlp. 444. SAUV. monsp.

85. JACQ. vind. p. 152. SCOP. Carn. ed. 2.n. 1079. NECK. gallob. p. 336. POLLICH.pal. n. 803. OED. FI. Dan. tab. 410. ftlAT-TUSCHK. Siles, n 625. GUETT. stamp. 2. p.

353. GIUEL. Sib. 2. p. igo. FORSK. FI. aegypt-avab. Cent. V. p. 150. HUDSON. FI. Angi. T.

II. p. 368. Aster foliis amplexicaulibus, undula-tis , subtus tonientofls. HALL. helv. n. 79. Co-nyza media asteris flore luteo, f. tertia Diofcoridis.

C. BAUH. pin. 267. Conyza prima. TABF.RN.hist. 1243. Aster pratensis autumnalis conyzae fo-lio. TOURNEF. Inst. R. H. 483. LOB. Ic. 343.Calaminthae tertium genus. FUCHS. hist. 436.

Diese wachst fast durch ganz Europa an Gräbenund andern feuchten Orten, und blüht im Julius undAugust. Sie hat einen wolligen, harten, ästigen,blätterichken Stamm, welcher anderthalb bis zweenSmuh hoch wird. Die weichen unterwärts rauhenBlauer sind lanzettförmig, ohne Stiele, umfassendenStamm mir ihrer Basis, wo sie herzförmig ausge«schnitten sind, und sind am Rande gar »richt, oder dochsehr »»'.merklich gezahnt, meistens aber wellenförmiggebogen. Die Blumen sind gelb, jede steht auf einemeigenen Stiel, alle zusammen bilden einen Strauß.

Die vielen geschweiften Blümchen sind sehr schmahl,nicht allzulange und an der Spitze dreyzahnig DieKelchschuppen sind borstenförmig. Die ganze Pflanz«hat einen scharfen ettvas gcivürzhafcen Geschmack, undeinen einigermassen seiscnarkigcn Geruch. Sie wirdselten gebraucht, daher sie auch in den meisten Apo-theken unbekannt ist. Sie wird auch falscher W»l»Verley sArnica spuria ) genannt, weil man sie ehe-dem, wiewohl init Unrecht, statt des wahren Wolver-lens gegeben. Sie zieht mehr zusammen als der Alant,daher sie auch für »virksam in den Blutstnrzunaev ge»

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