554 Vierte Classe. isterAbschn. rte Abtheil.
SsNNkN dunculis inci tiTatis, floribus cernuis. LINN.
fc{ ume . S\ 1 L. Veg. p. 650. 8p. PL p. 1276. Helianthus
radice annua. Horr. Cliff. 419. Virid. Cliff 88.Hort. Ups. 268. ROV. lugdb. 180. IMILL.Dict. n. 1. Helenium indicum maximum. C. RAUH.pin. 276. Herba maxima. I. RAUH. Lust. III.p. 107. Chrysanthemum peruvianum. DOD. pempt.264. Chrysis. RENEALM. spec. 84. tab. 8Z.
Dieses Gewächs ist bey uns, so wie durchgekcndsdurch ganz Europa, unter dem Namen der großengemeinen Sonnenblume bekannt genug. In En-geland nennt man sie Sunflower, und in Frankreich8olei1. Aus einem Saamen, der kaum die Größeeines Daizenkorns hat, und im vorigen Jahr gesaetworden ist, entwickelt sich ein Stamm, der weit überdas Maaß einer gemeinen Mannolange geht, einenbis zween Zoll im Durchmesser halt, mit Blattern vonausserordentlicher Größe besetzt ist, und sich endlichmit einer Blumenkrone endiget, die oft mehr als ei-nen Schuh im Durchschnitt ausmißt. An ihrem na.türltchcn Standorte, welches Peru oder Neu.Spanienseyn soll , soll sie wohl eine Höhe von zwanzig Schu.hcn erreichen, welches denn um so weniger zu bewun«Lern, wenn es wahr ist, daß eine in Madrit gezogenePflanze zu einer noch weit ansehnlichern Höhe heran-wuchs. Johann Bauhin nennt sie das aller,gröste Kraut, und kan selbige auch so mit ziemlichenRecht nennen, da sie nach seiner Bemerkung zu ei-ner baumartigen Höhe gelangte, einen Stamm einerHandbreit dick hatte, sich in sehr viele Aeste theilte,und doch nicht langer als ei» einziges Jahr dauerte.Es ist dieses Elumengewächs bereit- seit mehr alszweyhundert Jahren in den Gärten bekannt, woselbstes zur Zierde nicht nur ehemals, sondern auch nochimmer gezogen wirb. Man besitzt auch verschiedeneschöne Abänderungen, mit goldgelben und schwefelgel-ben Blumen, mit weißen und schwarzen Saamen, mitgefüllten und jungrtreibenden Blumen: auch diese fal-
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