xr Vierte Classe. l yter Abschn. ste Abtkeil.
G»n« cum, foliis chamaeleontis longis et sp'nofis. IMO-
RIS. hift' 3. p. 167. Silybum Diofcoridis s. Ha-cub alcardeg Serapionis. RAUVV. itin 7+ tab. 74.ß) Gundelia orientalis , acanthi aculeati folio . flo-ribus intense purpureis, capite araneosa lanugineoblito. TOURNEF. Cor 51. Gundelia Tourne-fortii. MILL. l)ict. n. >.
Diese einzige Art dieser Gattung, die, wie^au*kpyls und einige wollen, das wahre Silybum desDlfiskoriDes seyn soll, wurde vom benanntem i).Guiwelslieimer in DomNesorlS Gesellschaft beyDaibauk in Natolien gefunden. Rauwoif fa 1' tel.bigc schon vorher auch auf trockenem stcinichren Bodenbey Aleppo m Syrien wild. Der Stamm ist Schuhlang, und einen halben Zoll dick, theilt sich in ver-schiedene Aesie, und hat ein ziemlich distclartigesAnschrn, welches besonders durch die DareuklauartigenBlatter, die »n Querstücke gespalten, sehr stark cinge«schnitten, an ihren Rändern gezähnt und mit stechendenDornspißen an ihren Einzähnungen bewafnet sind, garsehr vermehrt wird. Die grösten von diesen Blatternsind vhugefahr einen Schuh lang, und über einen hal-ben breit. Sie sind steif, bleichgrün; ihre Rlbbe «stpurpurroth, und ihre Härchen, die zahlreich auf ih.rer Oberfläche stehen, weiß. Langst den Aesteu hin-an werden sie immer schmahler, woselbst die kleinstendie Basis des Blumenkopfes ausmachen, der ohnge»fahr einen Zoll im Durchmesser dick, dritrhalb Z llelang, und mit ausgehöltcn stechenden Schuppen, diemehr als einen halben Zoll lang sind, — und die nachHerrn HhUllUyNS Meynung der gemeinschaftlicheKelch sind — umgeben ist. Die Blumen sind zuwei-len blerch, zuiveilen hoch purpurroth: ihre Köpfe,.dieübrigens glatt sind, sind mit einer spinnengewebearti«gen Wolle überzogen Die ganze Pflanze giebt einesehr süße Milch von sich, welche in Mastipkörner zu-sammen lauft, wie die Milch der Carlina des EoluMNll.Nach dem Ritter lst sie auch m Amerika zu Dause.
Sechste
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