n Ute Gatt. Lobelie. lobelia.
6l
Der Geruch der Blumen erreget grausames Erbrechen. Lobelie.Wenn man damit umgehet, hak man sich wohl in Achtzu nehmen, daß man selbige nlchr mit den Fingernzerdrücke; denn sollte man sodann etwa die Augen rei-ben, und sie würden mit dieser Milch berühret, so giengedaü Gesicht, wie die Erfahrung gclehret, ganz gewißverlohren.
O Kalms Lobelie. Lobelia Kaltnii. Fünfte
mit einem aufrcchistchenden Stamm, lanzettförmig- ^ Irt ’gleichbreiten, ziemlich stumpfen, wechselSweise ste- Unters,henben glaltrandige» Blattern, und einer auf derSpitze des Stammes stehenden Blumentraube, ' ^ 'Li btlia caule evecto, soliis lanceolato - linearibusobtufmlculis alternis integerrimis, racemo tciminali.
1.1 NN. Syil. Veg. p. 666. Sp. Pl. p. 13,8.Rapuntium canadenfe pumilum, linariae folio.TOLRiNEF. Init. R. H. p. 164.
Diese ist ein Sommergewachs und in Canada, wo-selbst sie Kalm wild fand, ursprünglich zu Hause.
Sie hat einen runden, Schuh langen, nur wenig ästi-gen Stamm, der sich mit einer lockern Blumentraubeendiget. Die Blumen sind blau, und stehen einzelnauf jedem Stiel, d«e wechsclsweise aus den Winkelnder obern Blatter entspringen. Die Blatter selbstsind unten am Stamme gleichbrert »lanzettförmig, nachoben zu gleichbreir, glattrandig, ziemlich stumpf, na-ckend und ungcstielt.
6) Rispenfornuge Lobelie. I-obelia paniculata. Sechste
Art.
mit glcichbreitcn glattrandigen Blattern, und einer zwey- rzeitigen Blumcnrispe, Lobelia foliis linearibus in- ""ters.tegerrimis, panicula dichotoma. LINN. Syst.
Veg. p. 666. Sp. Pl. p. 1319. Rapuntium fo-liis linearibus acutis, floribus gemellis, polyanthos.
BURIVI. afr. 100. tab. 38. f. Z.