Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
Seite
76
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Lobelie.

SOeiU

chen.

Viola.

Kenn-

zeichen

dcrGat-

tnng.

76 Vierte Classe. lytrrAbsclin. SteAtztheil.

culoüs, foliis ovaro - lanceolaris glabris utrinquebidentatis. I.INN. Sylt. Veg. p. 667. IViant.P 1 I. p. 120. II. p. 518. Lobelia parviflora.BERG. cap. 3^4.

Diese strauchartige Art ist auf dem Vorgebürgeder guten Hofnung gleich den meisten dieser Gattungzu Hause. Sie hat pcrcnnircnde Stamme/ derenAeste fadenförmig sind/ und auf der Erde liegen, wiean den Moosbeeren. Die Blatter stehen Wechsels»weife, find beynahe ungesiielt, cyrund. lanzettförmig,klein, rückwärts gebogen, glatt, und auf beyden Sei.len mir zwo Einzähnungen gezeichnet; wovon eine ander Basis, die andere in der Mitte steht Die Blu>menstiele sind fadenförmig, stehen auf der Svitze derAeste, und sind so lange als ein Blat. Der Reichist fünffpaltig, pfriemenförmig und eben. Der Frucht»knoten befindet sich sowohl oberhalb als unterhalb derBlumenkrone; und ist, wenn er reif ist, auf der Spitzedreyklappig.

- . . — 3 -»

i r i2te Gattung.

Veilchen. Viola.

LINN. Gen. Plant. nr. 1007. ed. nov. nr. 1092.

Cj-'^icfe Gattung hat einen fünfblatterichten Kelch:1 eine unregelmäßige fünfbläkterichke Blnmcnkro»

ne, die sich rückwärts mit einem hornartigcn Saftbe»halkniß cndigcl: und ein dreyklappiges, einfacherigesSaamengehaus, das sich über der Krone befindet.Die Narbe ist, wie bey den meisten Arten, wie einHacken gekrümmt, bey andern aber, z. E. bey derViola tricolov ist sie ein rundes hohles an der Spi«tze durchbohrtes Knöpfchen. Bey den indianischen

Arten