Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
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in2te Gatt. Veilchen. Viola. 77

Arten hat die Blume oft eine verkehrte Lage, so, daß Vcil.das Blat mit dem Sporn oder Honigbehältniß oben;u chen.stehen kommt.

Der Ritter nennt uns folgende sieben und zwanzigArten und bringt sie unter folgende vier Abtheilungen:

* Stammloose. (Acaules.)

1) Handförmiges Veilchen. Viola palmata.

ist stammloos, und bat sowohl handförmia getheilte fünf-

lappige gezahnte, als ungcthcilte Blatter, Viola Unters,acaulis, foliis palmatis quinquelobis dentatis indi- leidienvisisque. LINN. Syst. Veg. p. 668. Sp. Pl. p. *1323. Viola foliis palmatis sinuatis, stolonum re-niformibus. GRON. virg. 1. p. 182. et >3^.

Viola virginiana, platani fere foliis parvis et inca-nis. PLUK. mant. 187. Viola alba, folio securisromanae effigie, floridana. eiusd. amalth. 129. t.

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Diese Art perennirt und ist in Virginicn zu Haufe,woselbst sie Clayton wild fand. Die besondere Zi.gur des BlateS unterscheidet sie hinlänglich.

2) Fußförmiges Veilchen. Viola peclata. Aw°t-

ist stammiooS, und hat siebenfach getheilte fußformige ^t.Blatter, Viola acaulis, foliis pedatis feptemparti-tis. LINN. Syst. Veg. p. 668. Sp. Pl. p. 1323. , *

Viola multifida. MILL. Dict. n. 5. Viola soliis pichen«palmatis. GRON. virg. I. p. 107; 135. Violavirginiana tricolor, foliis multifidis, cauliculo aphyl-lo. PLUK. alm. 388. t. 114. f. 7. Viola maria-na folio digitato. PET. siec. 20.

Diese bewohnt mit der vorigen gleiches Vaterland.

Die Blatter an dieser Art sind in sieben Lappen abge«theilet, welche an dem Stiel wieder mit einander ver«bunden sind. Die Blumen selbst stehen aus nackendenStielen. Sie sind von der Art wir die Drepsalkig.

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