Mu«
schel.
biume.
izo Vierte Classe, roter Abschnitt.
RHEED. mal. xi. p. 63. r. ZL. Plantago aquatica.RUMPH amb. 6. r. 74. 0 ) Stratiotes aegyptia. (.BAUH. bist. III. p. 787. MORIS, bist. 3. p. 6iY.f. 13. tab. 4. f infer. VESL. aegypt- 443. r. 45.RAI bist. 1324. Stratiotes Haialem maovi. ALP.aegypt. 106. f. 108. Lenticula palustris sexta s.aegyptia, s. Stratiotes aquatica, foliis ledo majorilatioribus C. BAL’H pin. 367. SLOAN. lam. II.bist. x. p. 15. t. 2. f. 2.
Dieses Gewächs ist in den mittäglichen Theilen vonAsien, Afrika und Amerika zu Hause, und schwimmtgleich unsern Wasserlinsen auf dem Wasser. NachRumphs Sage hat dieses Gewächs in Ostindien wederBlumen noch Saamen, obschon das Gegentheil aus je.ncn daher gesandten Exemplaren zu erweisen ist, wie.wohl man ihre getrockneten Blumen nicht wohl unter«suchen kann. Es breitet sich dasselbige nach der Weis«der AegYPtlschrn Stratiotes der Alten sehr weitaus,und mißt im Durchmesser ohngefehr einen Schuh! dieBlatter sind wie am breitblätkerichten Wasserhahnenfuß,und sizcn rasenartig beycinandcr, gleich einigen Artender selten Henne, weswegen es auch von den Aegy.pttern nach Alpin Wasser Hauswurz gcnennt wor.den. Der gemeine Mann daselbst bedient sich auch sel«biger, wegen ihrer zusammenziehenden Kräfte, sowohlauserlich als innerlich, als eines blutstillenden Mit»tels. Sie sind keilförmig, auf der Unkerflache wollig,dick und schwammicht, und auf dem Rücken stark geribbt.Zwischen diesen kommen kurz gestielte röhrige BIüm«gen heraus, in deren Mitte man einen dicken Staub»faden, der grösser als der Griffel ist, und mit sechs,sieben auch acht kugelrunden Staubbeuteln besezt ist,wahrnimmt. Der Griffel hat eine schildförmige gross,nete Narbe, die sich in der beschriebenen Röhre befin«bet: nach Aacguins Meinung ist es daher noch un»entschieden, ob diese Muschelblume unter die Gynandriezu stellen, indem die inannllche« sowohl als weiblichenGeschlrchtsrheile so sichtbar als deutlich von einander
ge«