H2lte Gatt. Aron. ^rum. 141
tba recta, clava cylindrica. HALL. helv. n. 1302.Arum vulgare non macularum. C. BAUH pin 193.Arum FUCHS hist. 69. Arum venis albis. C. BAUHpin. 195. Arum officinarum LOB. Ic. 597. DOD.pempt. 326. fl) Arum maculatum, maculis candi-dis 1'. nigris. C. BAUH pin. 195.
Dieses Gewächs, welches durch das ganze südlicheEuropa in feuchtem schattigten Grunde wächst, blühtim May und Junius, und wird im französischen Piedde Veau oder Vit de Chien, im englischen Wa-ke-Robin oder Cuckow-pint, und im holländischenKalfsvoet genennt. Sie führt auch im deutschen fol.gende Benennungen: Aron, gemeiner Aron, Zehr«würz, Mugenwurz, Fieberwurz, Kalbsfuß, kleinSchlangenkraut, deutscher Ingwer, Pfaffen,pinr, Pfaffenblut, Kühwurz, und Eselsohren.Die dicke, knollige, fleischige und zaserichte Wurzel, tret.bet gleich zu Anfang des Frühlings, ausser einigen klei»nern häutigen Theilen, die gleichsam Schuppen vorfiel,len, breite spontonförmige glattrandige Blatter. DieseBlätter sind meistentheils grün, oft aber mit einigenFlecken besprengt. Zwischen den Blattern steigt ein span-nrnlanger oder Schuh hoher einfacher Schaft mit sei«ner Scheide hervor. Diese Scheide ist vollkommenganz, grün von Farbe, oder auch bleich, raget geradehervor, doch also, daß ihre Räude vorwärts sich gegeneinander beugen, und wirklich berühren: im Fortgan.ge wird sie breiter , und oben endiget sie sich in eine ,scharfe Spitze. In ihrer Mitte raget der Kolben her-vor , welcher wenn die Scheide weggenommen worden,deutlicher zum Vorschein kommt. Dieser ist oben dickund keilförmig, von einer sehr dichten Substanz zusam.mengesetzt, wird nach und nach dünner, und hat an sei.riem unterm Ende viele Fäden stehen. 2» einem kleinenZwifchenraum unter diesen Fäden sitzen verschiedene vier«eckige Körper,welche die Staubbeutel sind,unmittelbar anden Kolben, doch ohne Fäden. Unter denselben findet
man