Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
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31 ton.

142 Vierte Classe. Lvter Abschnitt.

man wieder neue Reihen von Erhebungen, welche auchmit Faden versehen sind, und nach Hallei s Anmer-kung gemeiniglich unterwärts sich neigen. Endlich andem untersten Ende des Kolbens hangen langlicht run-de Saamen in verschied--p.cn Reihen, und jeder dersel-ben hat eine einzige mit zarten Härchen besetzte Spitze.Bey fortdauerndem Wachsthum werden alle diese Thei-le nach und nach welk, die Saamcn allein ausgenom-men, welche nun zu rundlichen, fleischigen oder saftigenrothen Beeren werden , in welchen rundliche der An«zahl nach verschiedene Saamen liegen. Die Wurzelbesitzt, wenn sie nach der Blühzcit im /palen Herbstoder zeitig im Merz, ehe sie Blatter zu treiben anfangt,ausgcgrabcn worden, so wie die ganze Pflanze, eine aus-nehmende Schärfe, die sie zur Blühzeit nicht hat, undwelche durch das austrocknen, oder einweichen in Es-sig oder Wein gemildert werden kann. Die Aerzte habendaher nicht nur die Wurzel für eines der besten magen-tcinigeiidcn Mittels , welches den, wegen des im Ma-gen befindlichen Schleims, verlohrnen Appetit wiede-rum herstellet, und un-abliche Krankheiten , die vondem Schleim im Geblüte abhängen,heilet, gehalten, son-dern auch neuerlich die Blätter unter verschiedenen Zu-bereitungen , als «in magcnstärkendcs, seifenartiges,auflösendes, harntreibendes,den Schleim verdünnendes,reinigendes Mittel, in der schleimigen Engbrüstigkeit,in Magenbcschwerden, kalten Flüssen, in der Bleichsucht,in der Schwermuth, in der Hypochondrie, im Schar-dock, in Mutkerbeschwerungcn, in der Gicht, und äu-scrlichen Geschwüren, in dem Krebs, und auch in Pest-beulen empfohlen. Slus der Wurzel macht man in En-geland eine Art Seife, und andere vermischen sie zer-stoßen mit etwas von gemeiner Seife zum waschen»Die Hefen die man in den Apothecken aufbehalt, habenkeine Kraft mehr, als die eine jede Kleye oder Mehlhat, und könnten in dieser Absicht, so wie die getrock»nete Wurzel, oder die Beere, wenn sie von ihrer Schar«

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