Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
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i6r Vierte Classe. 2iter Abschnitt.

der den Blukfluß seye; und zu dem Endzwecke wird siegepulvert,zu einem Scrupel in rothem Wein oder Fleisch,brühe gegeben. Ein« Abkochung von ihr ist wirksam wi-der alte venerische Geschwüre in der Harnröhre gewesen.

-sC*

Spring»

saame.

U27tc Gattung.

Springsaame. Elaterium.

rium" LINN. Gen. Plant. nr. 1036. ed. nov. nr. 1x28.

Kenn- fäsä unterscheidet sich dies» Gattung durch die mättN-zcichrn ^ lichen Blumen, denen der Kelch fehlt, und derender Gat. Krone prasentirtellerförwig ist, so wie durch weibliche»ang. Blumen, denen der Kelch fehlt, die 5tronc prascntirtel.lerförmig ist, und auf einem einfacherigcn, zweyklappi«gen Saamengehause steht.

Folgende zwo Arten gehören hieher

Erste 0 Westindischer Springsaame. ElateriumAn. Carthaginiense.

Unters, mit herzförmigen eckigen Blättern, Elaterium soliis cor-zejchtU, datis angulatis. LINN. Sylt. Veg. p. 701. Sp. Pl.

p. I37v JACQU. amer. 241. tab. 154. f.

JacstUlN fand dieses sonderbare Gewächs aufderSpitze eines Berges de la Popa genannt in Westindienbey Ztarkyagena wild. Es hat runde, glatte, ausetn»andergespcrrre,kletternde Stämme, mit welchen es zuwei-len ganze Gebüsche bedeckt und überzieht. Die mann«lichen Blumen sitzen zahlreich aufeinem besondern Stiel,von den weiblichen aber nur ein einziges, auch auf einembesondern Stiel, der kürzer als jener der männlichenist: beyde Blümchen sind aber weiß. Die Fruchtist nierensörmig, haarig, anderthalb Zolle lang, undgleicht in sehr vielen den Eselsgurken. Wenn sie reif