Angu»
rien.
Zwore
Alt.
Unters.
zeichen.
Dritte
Art.
Unters.
zeichen.
164 Vierte Classe, r tter Abschnitt.
amer.243. t. 156. Anguria fructu parvo, folio tri<-cuspidi. PLLIVI. Spec. 3. Ic. 22.
Jacquin fand diese in Amerika wild. IhreFrucht ist zackig.
2) Fußförmige Angurten. Anguria pedata.
mit fußförmigen getheilten sageuartig gezahnten Blattern,Arum foliis pedatis serratis. LINN. Syst. Veg. p.701. Sp. Pl. p. 1376. JACQU. am er. 242. t. 155-.Anguria polyp'nyllos , parvo fructu. PLUIU. Spec.3. Ic. 23.
Auch diese ist von Jacquin und Plumier in West«indien wild gefunden worden. Sie hat sehr viel ähn-liches mit der vorhergehenden, wird aber doch vonJacquin mit der folgenden vereiniget.
Z) Dreyblätterichte Angurien. Anguria trifo-liata.
mit je drey und drey stehenden glattrandigen Blattern,
Anguria foliis ternatis integerrimis. LINN. Syst.Veg. p. 701. Sp Pl. p. 1376. Cucumis triphyllusfructu variegato. PLUM. amer. 85. tab. 99.
Diese, welche auf St. Domingo zu Hause ist, istein perennirendes Gewächs, das mit seinen langenRanken die Bäume zuweilen zwanzig Schuh hinan«klimmt. Die alten Ranken werden holzig, die jungensind zähe und blättericht. Die Blätter, welche gestieltsind, sind dreytheilig: das mittlere Blak ist lanzettför«mig, die Seitenblakchen zweyspaltig, stellen also dieFigur eines Dogelfußcs ziemlich deutlich vor. Jacquinhat die männlichen Blumen traubenförmig, die weibli»chen aber einzeln, doch jede auf besondern Pflanzenwahrgenommen, da sie doch Plumier beyde nur aufeiner Pflanze vorstellt. Auch fand er die Frucht läng«licht rund, einen Zoll lang, grün, lang gestreift, vier-eckig und vielsaamig.
d) i86tt