Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
Seite
187
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nzzte Gatt. Spitzklette. XantKium. 187

chen sind gleich breit, glattrandig und stehen einzeln Spitz«oder paarweise an der Frucht, die aber bey der vor.hergehenden fehlen. Die eigentlichen Ostiudischcn Ep«emplare haben emen anderthalb Schuh langen Stamm-der so dick ist wie ein Federkiel, und rund und rauh ist.

Die Blätter sind beynahe wie an der vorhergehendenArt, nur sind die männlichen wie in Klümpchen zusam»mengerethet, und kommen auf der Spitze des Stam,mes zum Vorschein: die weiblichen hingegen stehen jedrey und drey in den Blatwinkeln beysammen. DieFrucht hat die Grösse einer Mandel, und ist rundummit zackigen Stacheln besetzt.

3) Stachllchte Spitzklette. Xanthium Dritte

spinosum. Art.

mit je drey und drey beysammcnstchenden Stacheln, und Un * cr f‘dreyiappigcn Blattern, Xai.thium spinis ternatisfu- pichen,liis tiiUibis. LINN. Svst. Veg p. 711. Sp. Pl. p.

1460. Xanthium spinis triplicibus. Höre. Clilti 433.

Hort. Vps. 2S3. ROY lugdb. 85. MILL. Diel. n.

3. Xanthium spinosum atriplicis folio. MORIS, hist.

3. p. 604. s. 15. tab. 2. f. 3. Xanthium lulitanicumspinosum. PLUK. alni. 206. tab. 239. f. 1. HERM.parad. 246. t. 246. MAGN- hort. 208. r. 208.VOLCAM. norimb. 149. tab. 149.

Diese ist gleich der vorigen ein Sommergewachs,und wachst auf Acckern und Landstraßen um Montpel«llcr so wie in Languedok und in der Provence wild. Siewachst auch an Weegen und Strassen zwischen Taraskowund St. Remy in der Provence. Auch sie mag viel.leicht, zufolge der Benennung bey den altern Krauter,kenncrn in Portugall wahrgenommen worden seyn. Siehat Meldcnarlige aber tiefer cingeschnittene Blatter, dieauf der Oberflache schwarz, auf der Untcrflache weißund dazwischen mit langen goldgelben dreyfachstehenden scharfen stechendcnStacheln besetzt sind,die nachdes Ritters Meinung für Plataufaze angesehen werden