Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
Seite
207
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iiz7te Gatt. Amarcmth. Amaranthus. 207

80 R 1 H. FI. Ind. p. 200. Amaranthus maximus. C g| ma ,BAUH. pin. 120. Blitum majus peruvianum. CLUS M .bist. II. p. 8l. Amaranthus major. DOD. pumpt. tan ^v*185. LOB. Ic. 251.

Dieser Ainaranth, der am öftesten unter dem ange«führten Namen vorkommt, wird im französischen we-gen des sanften FilzcS feiner Blumcnährcn ?aüe Ve-lours und im holländischen Huweelblom genennt.

Er ist eine der vorzüglichsten Zierden der Garten, mitwelcher selbige besonders im Herbste prangen. Abernicht nur das zierliche besondere Ansehen, welches dieüberaus langen, purpurrothen hangenden schwanzearti.gen Blumenahren verursachen, sondern vielmehr dieDauer desselben, aufweiche das griechische dux^v^otzielt, machen dieses Gewächs zu einem der schätzbarstenDlumengewächse der Lustgärten. Das eigentliche Va»terland ist Peru, Persien,Zeylon und Rußland.

23; Stachlichter Amaranth. Amaranthus rzsiespinosus. Aie

mit aufrechtstehenden walzenförmigen Trauben , deren Unters.Blumen fünfStaubfadcn haben,und fast stachlichten zeichen.Blatwinkeln , Amaranthus racemis pentandris cylin-dricis eredtis, axillis nibspiuosis. LINN. Syst, Veg.p. 714. Sp. Pl. p. 1407. Hort. Cliffi 444. Fl. Zeyl.

338. GRON. Virg. 148. ROY. lugdb 419. WILL.

Dict. n. 12. GOUAN. montp. 488- Amaranthus iri-dicus spinosus, Spica herbacea. HERM. lugdb. 31,tab. 33. Blitum spinosum. RUMPH. amb.5. p. 234,tab. 83. f. 1 - BURM. Fl. Ind. p. 200.

Diese Art unterscheidet sich durch ihre in den Blat-winkeln paarweise stehenden steifen stechenden Stachelnvon allen übrigen Arten dieser Gattung hinlänglich.

Sie ist in -Ostindien zu Hause. Ihr Stamm wird zweenauch drey Schuh hoch, ist saftig, und mit Blattern,die denen am gemeinen Mater ähnlich sind, besetzt,sie sind aber doch schmähler, und werden in Ostindien