Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
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Vierte Classe. 21 ter Abschnitt.

mi-t ein paar Jahre conkinuirt werden / da es sich dennfj aut bald zeigen würde / ob die Knollen auf diese Art einerVergrößerung fähig waren; und in diesem Fall könnteman solchergestalt/ mit leichter Mühe/ Pflanzen genugzu Bcpfianzung eines ganzen Sumpfes ziehen. Manwürde sich freylich diese Mühe ersparen können / wennman.Gelegenheit hatte / zu einigen dieser nutzbarenKnollen von China aus zu gelangen/ welche allerdingsgesünder/ wohlschmeckender / und wegen des Bodens/de sie lieben/ gewissermaßen vortheilhafter sind/ als diebey uns gewöhnlichen Tartüffeln. Oie Uams/ welcheaber etwas weniger Nasse / und einen solchen sumpfichtenBoden erfordern/ der im Sommer mehrentheils aus-trocknet / und welche man/ so viel ich weiß/ aus Enge.land erhalten kann/ scheinen ebenfalls ein würdigerGe.genstand eines Versuchs zum Anbau zu seyn. Es istnicht zu besorgen , baß beyde Pflanzen. Gattungen beyuns nicht fortkommen würden: die Wasserpflanzen ma.chen weit weniger Schwierigkeit sich an ein fremdes Cli.ma zu gewöhnen als die übrigen / ja man hat bemerkt/daß viele derselben schon wirklich sowohl bey uns alsin den heiffen Indien / einheimisch sind.

2) Stumpfblätterichtes Pfeilkraut. SagittariaIkoole obtufifolia.

Are.

s mit stumpfen pfeissormig'n Blättern, und einem ästigenUnters. StamiN' , Sagittaria i-oli's lag ttatis oblusis, caule

zeichen. ramoso. I.INN $yst. Vcg. p.715. Sp. Pl, p. 1410.

Sagittariae fo’"s planta, glomerato iructu in nopy-reiro, coriandri figura. PLIJK. alm. 326. tab. joo. f.7. Culitsmara. RHEED. mal. 11. p. 93, tab. 45.BURM. Fl. Ind. p. 201. • '

Diese zeichnet sich durch ihre Blatter/ deren pfeil»förmige Spitze vollkommen breit und stumpf ist/ ganzbesonders von der vorigen aus. Die Saamcn habendie Figur des Korianders. Sie ist in Ostindien zuHause.

z) Spieß»