i !48te Gatt. Kürbis. Cucurbita. 137
Icte bicornibus. Hort. Cliff. 451. Hort. Vpf. 291. SH-hjFMat. Med. n. 48*. MILL. Dict.’n. 1. HASSELQ.it. 488 GOUAN. monfp. 497. Cucurbita lagena-ria, flore albo. MORIS, hist. 2. p. 23. f. 1. tab. 4.f. 3. RUMPH. arob. 4. p, 397. f. 144 BURM.F 1 .
Ind. p. 209. Cucurbita villosa foliis lubangulatis ba-si biglandulofis, HVuctu pyriformi minori. BROVVN.
Iam, 344. Cucurbita oblonga, flore albo, foliomolli. C. BAUH. pin. 313.
Dieses Gewächs ist fast in der ganzen Welt bekannt.
Man nennt selbiges insgemein Kürbis, im holländischenKalabasauch wohl Kaauwoorde, im französischenCourge »ab im englischen Gourd. Der Beynam«ist von der Gestalt der Frucht hergenommen , welcheeigentlich Fkischenkürbiß , oder Pilgrimsflascheim französischen Courge de Gellerm gcncnnt wird.
I» vielen Gegenden ist es etwas ganz gewöhnliches, daßsich selbiger die Reisenden als Flaschen bedienen, zu wel.chcm Endzwecke sie wegen ihrer harken holzigen Rindeauch ungemein dienlich sind. In Indien bedient mansich solcher auSgehölten, leeren, trockenen Flaschen, umden 'Palmwein darein laufen zu lassen , wozu sie auchwegen ihrer Leichtigkeit gar wohl zu gebrauchen sind,denn diejenigen, die den Palmenwein aus den Palmenabzapfen, nehmen solche mit sich, und steigen damit diehöchsten Palmbaume hinauf. Sie erreichen auch da«selbst eine ungemein« Grösse, und können oft einen hak«be» Anker, auch mehr halten. Herr HouttllyN besitzteinen surinamischen Flaschenkürbis von einer birnför.migcn Gestalt, welcher anderthalb Schuh und drüberlang, und im Umkreis die Halste so dicke ist, und wel.cher ein ansehnlichesMaaß Flüssigkeit in sich fassen kann.
Einige sind kruwnchalsig, gleich einer Retorte, und habeneinen sehr großen runden Bauch: einige sind glatt, undeinige auf ihren Flachen höckerig. Man findet auchwelche, die nicht sonderlich bucklicht sind, aber um destolanger. Nach Plinius Zeugniß gab es in Italien wel-che, die wild wuchsen, und neun Schuh in der Länge
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