Kürbis.
Zwote
2Irt.
Unsers.
zeichen.
rz8 Vierte Classe. Liter Abschnitt.
maßen. Herr HöuttUYN selbst sahe die sogenannteHerkules Keule fünf und einen halben Schuh lang.Einige Kürbißc sind vollkommen rund und überausgroß, andere wiederum sind nicht viel großer als einmittelmäßiger Apfel. Einige sind auch in ihrer Mittegefurcht, und man kann, wenn sie noch in zunehmenderGrösse sind, durch Umbindnng verschiedener Dinge ih>nmc-sr cme selbsibeliebioe Gestalt geben. So sehr sie inAnsehung ihrer Größe verschieden sind, eben so verschie.den sind sie in Ansehung ihrer Farbe. Einige sind gkünund haben gelbe Flecken, einige sind wieder sehr zier«lich roth und weiß marmorirt, einige sind vollkommengelb. Die Lustgartner kennen über zwanzig Abande»rungen. Ihre Blumen sind weiß, und einige haben ei,nen sehr angenehmen Geruch. Ihr Saume, der ohn»gcschr einen Zoll lang ist , ist flach, weiß, und schließteinen Kern ein, der von angenehmem Geschmack ist,und in den Apothecken unter dre vier grösern kühlendenSäumen gehöret. Nach Rumpl) kann man von denKürbißen wegen ihrer auffallenden Bitterkeit Nichtsaus»ser den Säumen zur Speise benutzen, nach Hassel»quisis Erzählung aber, speißt selbige dennoch das ac»nie Volk in Aegypten; sie kochen selbige nno thun etwasEßig hinzu ; auch füllen sie die Rinde mit Reiß und ge«hackiem Fleisch, und machen eine Art Würste daraus,welches vermuthlich aber von den noch grünen und uiureifen Früchten genommen werden muß.
2 .) Eyerförmiger Kürbis. Cucurbita ovifera.
mit lapvichten Blattern, umgekehrt eyrunden Früchten,rmd Gabeln, welche in sieben Finger getheilt sind,Cucurbita foliis lebatis, pomis obovatis, cirrbis sep-teno-digitatis. LINN. Syst. Veg. p 726. IVlant.Pl.126. Cucurbita aspero folio , amara, turbinata fla-va candicantibus lineis inscripta parva. I. BAUH.bist. 2. p. 229. an '<