24» Vierte Classe. Liter Abschnitt.
Kürbis, fckf* Art auch schildförmiger Kürbis nenne«/ weil' die Frucht den Schilden der Alten einigermassen ähn-lich sind. Einige nennen sie auch sicilianische Kür-biße, auch Muschelkürbiß. Es zeichnet sich selbigevon den gemeinen Kürbißen besonders auch dadurchaus / daß der Stamm zween Gabeln hat/ aber wederin die Höhe klettert/ noch auf der Erde liegt. Ihr ei-gentliches Vaterland ist noch unbekannt.
Sechste Wassermelone. Cucurbita Citrullus.
Art.
Unsers mit viclspaltigen Blatter» , Cucurbita foliis multipartitis.
I' LINN. Syst. Veg. p. 726. Sp Pl, p. 1435. Cucur-
zetchen. bita feminum margine bati dilatato. Horr. Cliff. 452.
Hort. Vpf. 292. iMat. Med. n. 582. ROY lugdb.264. HASSELQ. ir. 488. Anguria. IY 1 ILL. Dict. n.l. GOUAN. monlp. 497. Anguria indica. RUMPH.amb. 5. p. 400. t. 146. BLACKVV. tab. 157. An-guriä Citrullus dicta. C. BAUH» pin. 312. Citrullusfolio colocynthidis secto , semine nigro. I. BAUH.bist. II. p. 234. Anguria, Cucumis, Citrullus. DOD.pempt. 664. Citrullus officinarum. LOB. Ic. 640.
Die Früchte dieser Kürbisart werden im franzö.fischen Citrouilles, nach dem lateinischen Citjullus(welches Wort wahrscheinlich von Citrus abgeleitetwerden kann/ sowohl der Farbe als des haussigen darinenthaltenen Saftes wegen) genennt. Im engli-schrn heissen sie Citruls und im deutschen Ei«trullen oder Angurten / nach dem lateinischen Angu-ria, welches aus dem arabischen herstammt/ und soviel als rund anzeiget. Vielleicht ist der Israeli-ten Abatichim gegenwärtige Art/ oder der AraberBateeb wie Hasselquist meldet? In Ostindien nenntman sie nach Rumph nach dem arabischen Battich,Batteca. Sie ist gleich allen dieser Gattung einSommergewachs/ das in Sicilien, Unteritalien und denMorgenländern/ bis nach China hin wild wächst/ inIndien aber/ Aegyptrn und Astrakan hauffig gebauek
wird.