Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
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248 Vierte Classe. 2 iter Abschnitt.

II. p. 242. Melo s. Melopepo vulgi , Cucumis an-tiquorum. DOD. pempt. 66z. LOB. Ic. 639.

Diese sehr bekannte voktrefliche Frucht, die unterangeführter Benennung bekannt genug ist, wird imfranzösischen und englischen Melons getrennt« Einigeleiten diesen Namen von der apfelförmtgen Figur,oder dem den Melonen eigenen apfelartigen Geruchher; vielleicht kann ihr Name schicklicher von Mel,wegen ihres honigsüßen Geschmackes, abgeleitet wer-den, um so mehr da sie den Alten schon unter der Be.nennung Sikües bekannt waren. Sie unterscheidetsich durch die runden Ecken ihrer Blatter, durch ihr«Ranken, die langst auf der Erde hinzukriechen scheinendurch ihre gelbe Blumen, und durch ihre knotigenFrüchte. Die Gartenkunst, von jeher an Kunststückenunerschöpflich, besonders wenn es um den Gaumen mitLeckerbißgcn zu versehen zu thun ist, zeigt auch hier beyden Melonen ihre Industrie, mit einem Worte manerzieht in den Kuchengarten eine ansehnliche MengeAbarten der Melone, die sich so sehr sie sich durch ih.re Gestalt, Größe, Flächen, auszeichnen; ebensosehr durch ihren bald mehr, bald minder angenehmenGeschmack empfehlen. Folgende sind die vorzüglichstenund bekanntesten: 1) Die CamaiupM/ deren Früchteplattgedrückte warzichte Kugel» sind. Man hat vorncm-lich schwur;?, Orangen« Camalupen, grüne und weis-se. Die drey ersten haben ihren Beynamen von deräußern Farbe, die letzte aber von der Farbe des Flei-sches. Sie werden t£anr<llupcn gcncnnt, von demSchloss« Eantaluvo in Marca d'Aneona; wohin dieseAbart aus Armenien geko>nmen seyn soll. 2 ? DieURc^ütclotirn , deren große lange Früchte eine dünne,aussen netzförmige, und inwendig grüne Schale, eindunkel-oranaegeioeö Fleisch, und kleine gelbe Saa-mcn haben 3) Die gereiften \ÜiC!onen, deren Früch.te zwölf Furchen , und ein gelbes vom Marke getrcnn«

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