ii49te Gütt. Gurke. Cucumis.
Geruch hat. Mau ißt sie unreif. Die jungen Gur. G^rke.kcu macht man mit Eßig und Gewürze ein, und nenntsie Eßiggurken. Es ist sehr schädlich, wenn man sie,um ihre grüne Farbe zu erhalten, in kupfernen Gefäßenkocht. Die etwas größer» werden mir einer Salzbrü.he und verschiedenen Gewürzen eingemacht, und hei.sen Salzgurken: oder man macht auch aus den rohen ge.schallen Gurken den bekannten Gurkensalat, der voneinem gesunden Magen ganz wohl verdauet wird, un-verdaulicher aber ist er, wenn man ihn zu stark aus.preßt. Selten gebraucht man sie als Arzney. DerGurkcnsaft, den schon -Onbajius wider die Schwind«sucht empfahl, wird itzt wieder durch verschiedeneneuere Schriftsteller, wie Herr Ritter Mui t'üy in sei.nem app. ined n. 168 * anführt,dawidergcrühmet, Ei»nach dem Blutspeien Schwindsüchtiger heilte sich durchden Genuß roher und geschälter Gurken, ohne jemalseinen Rückfall dieser Krankheit wieder erhalten zn ha.bei,; auch ein Soldat, der viel Eytcr auswarf, wur.de durch den Genuß der Gurken merklich gebessert,und kurz darauf durch eine katwerge, die aus Ho.
«ig, Gundermann und kleinen Nesseln bestand, völlig ge«heilet. Der Saame hat die Gestalt , ausser daß eretwas schmäler ist, und die Wirkung des Melonen,saamcns. Er gehört mit unter die vier großen kühlen»de» Saamen.
-) Schlangenartige Gurke. Cucumis an- Neunteguinus. Art.
mit lappichten Blattern und walzenförmigen sehr langen ftw'ers.ebenen vielmals verwickelten -Früchten ? Cucumis zeichen,foliis lobacis, pomis cylindricis longiiiimif- laevibuscontortuplicatis. LLNN. Syst. Veg. p. ~zS. Sp. Pl.p. ,417. Petola anguina. RUMPH, anib. 5, p. 407t. 148. BURM. Pl. Ind. p. 210.
Von dieser ist Ostindien das Vaterland. Sie zeich,net sich durch ihre blonden», überaus langen, vielmahl