Gurke.
Acht«
Art.
Unters.
jeichm.
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2^2 Vierte Classe, riter Abschnitt.
Unterdessen sagt doch Forskähl, daß Abdeilani ihrarabischer Name sey , und werde in Aegypkcn aufallen Aeckern gebaut. Nach dessen Zeugniß wird inAcgypten folgender Gestalt ein Trank von ausscror.betulicher Güte, dein Geschmack nach/ bereitet. Manschneidet nehmlich am Nabel in die reife noch amStamm stehende Frucht ein Loch ein , und zerstößtmit einem in diese Oefnung gebrachten Stöckgcn dasMark/ weiche Oefnung alsdann mit Wache geschlos-sen wird. Die Melone wird alsdann in ein zunächstgegrabenes Loch begraben , dieses muß aber zehrvorsichtig geschehen, damit nicht die Frucht von»Stamm und Stiel abgerissen werde. Räch einigenTagen findet man das Mark in einen überaus delica,te» und schmackhaften Saft aufgelöst. Mit diesemSaft bereiten die Tücken ihren Sorbet, und andereähnliche Getränke. Einige bewahren diese Melonen«Gurken das ganze Jahr über in Spreu oder Strohaus.
8) Gemeine Gurken. Cucumis sativus.
mit rechtwinklichten Blättern, und länglichen rauhenFluchten, Cucumis foliorum angulis rectis , pomisoblongis scabris. L 1 NN. Syit. Veg. p. 726. Sp.l’l. p. 14,;7. Hort. Gift'. 431. Hort. Ypf. 292 . 1 \lat.IVIed n. 585. F.OY, lugdb. 263. MILL. I)ict. r>.1. BLACKVV. tab. 4. Cucumis sativus vulgaris. C.BAUH. pin. 310. Cucumis vulgaris. DOD. pempt.66 . Cucumeres salivi et esculenti. LOB. Ic. 68S.
Diese , welche unsere gemeine Gurke , oder wiesie insgemein gencnnt wird, Kümmerling ist, isteine einjährige Pflanze, gleich allen dieser Gattung.Ihr Vaterland ist noch unentschieden. Sie wirdhäuffig in den Garten gezogen, unk ertragt einengroßer« Grad der Kalte ale die Melone. Ihre Fruchtenthält unter ihrer Schaale ein etwas festes, grün-lichreS, wässerjcht saueres Fleisch, das einen eigenen
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