Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
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iifofe Gatt. Zaunrübe. Bryonia. 255

tung gehört, welches in dem nehmlichen Jahr aus @ ut ^seinem eigenen Saamen fortgepflanzt wurde, und einePflanze brachte,die zum zweytenmahl Früchte trug. DieBlatter gliechen den Melonblattetn,waren aber in allenihren Theilen viel kleiner. Die Blumen waren gelb, dieFrüchte aber nicht größer als sie auf Tab. LXX 1 II. Tab.Fig. 2. angebracht. Die Figur wurde genau nach ei. LXXIIInein von diesem Gewächse gcnommenrn Aepfelchen gc. ^£- 2 .zeichnet, welches, als es durchschnitten wurde, me.lonenarkige Saamen hatte. Es war selbiges gelb, glatt,mit einer sehr zarten Haut umgeben, und von sehr an.genehmen pfersichartigen Geschmack. Damals als HerrHvurtuyN diese Beobachtung aufzeichnete, im Jahr1779. trug abermahl «in solches Pfianzgen einen Zolllange Früchte.

1 1 svte Gattung.

Zaunrübe. Liyonia. Faun,

rübe.

I.IXX. 6en. klam. nr. loog. eä. nov. nr. IIY4. ^

Li^vma.

C^te wesentlichen Kennzeichen dieser Gattung sind:

Männliche Blumen, die einen fünfmahl gezähn.ten Kelch, und eine fünfmahl getheilte Krone mit dreyStaubfaden haben und die weiblichen Blumen, die {un -auch mit einem gezähnten Kelch und einer fünfmahl ge.theilten Krone versehen sind, einen dreymal gespaltenenGriffel hoben, und eine fast kugelrunde Beere, bisviele Saamen einschließt.

Der Ritter nennt uns folgende sieben Arten:

1) Weise Zaunrübe. Bryonia alba. Erst«

Mit handsormig»getheilten Blattern, die auf beyden^"'Seiten callöö- rauh sind, Lryoina foliis palma- Unters.

tis zeichey«