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den , wenn die Pflanze nur halbgetrennte Geschlech. 2 aim<ter hat, schwarz; hingegen roth , wenn sie ganz ge.trennte Geschlechter hat, und also in die folgendeClasse Dioecie gehört; und dahin gehört diese beson-ders merkwürdige Abänderung, den beständigsten Be-obachtungen der angeführten glaubwürdigen botani-fchen Schriftsteller zufolge, die sich fast in gar nichtsals durch ihre getrennten Geschlechter und immer ro«then Beere von der gewöhnlichen, mit der sie zuwci»len gemeinschaftlich wachst, unterscheidet. Die Wur-zel, welcher betrügliche Landstreicher, zu den ZeilendeS Aberglaubens , durch mancherley Handgriffe dieGestalt eines Menschen gaben, um sie für Alraunszu verkaufen, und welche andere für Mcchoakannaausgeben, ist saftig, mehlig, bitter, stinkend, undvollvon einem eckelhaften auserst scharfen Safte, der sichdurch das Austrocknen, durch Milch, Wein, Essig,geläuterten Weinstein und andere Sauern, auch durchGewürze mildern laßt, und besonders aus dem har»zigen Grundstoffe wirkt, wiewohl er mehrere schleimt«ge Bestandtheile hat. Ihr Extract, ihr ausgedrück-ter Saft, bisweilen auch ein Trank oder Aufguß da.von sind als starke abführende Mittel, welche auch zu.gleich Brechen erregen und auflösen, bekannt; sie sinddaher Wassersüchtigen, Rasenden, Engbrüstigen, undsolchen Leuten empfohlen worden, welche an Murierbe.schwerdeu, an der fallenden Sucht, an der Lähmung,und an der Gicht krank liegen. Sie soll auch, äuser-lich gebraucht, den Wassersüchtigen gute Dienste lei.sten, hartnäckige Verstopfungen der Eingeweide, desUnterleibes und der Drüsen heben, muß aber in allendiesen Fallen mit Vorsicht gebraucht werden. Die jun«gen Sprossen genießt man an einigen Orten als eineSpeise, ungeachtet sie ziemlich stark abführen. DieSchaafe lassen diese Pflanze stehen.
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Linne pflanzensyst, X. Th. R