Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
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261
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rillte Gatt. Stichlmg. Sicyos. 261

als ein zweiter Alexander, löste diesen gordischen Kno- Stlch«ten, und benennte selbige mit dem alten griechischenNamen Sicyos, welcher im allgemeinen den Kürbißenund Gurken ehemals eigen war. Es hat diese Gat«tung folgende Kennzeichen: männliche Blumen, diemit einem fünszähmgen Kelch, einer fünfmahl getheil.ten Blumenkrone und mit drey Staubfäden verfehensind, und weibliche Blumen, die gleichfalls einen fünf.zahnigen Kelch, eine fünstheiligr Blumenkrone und ei.ncn dreyspaltigen Griffel haben, deren Steinfruchtaber einen einzigen Saamen einschließt.

Wir kennen nur folgende drey Arten:

1) Eckiger Stichlmg. Sicyos angulata. Erste

mit eckigen Blattern, Sicyos foliis angulatis. LINN. Syst. ^ rf -Veg p. 727. Sp. PL p. 1439 . Hort. Cliff. 252. Unters.Hort. Vpl' 291. ROY. lugäb. 265. M 1 LL. Dich n,

I. BERG. cap. 352. Bryonioides Bore et fructu mi- ® ' *

nore. DILL. Eitb. 58. t. 51. f. 59. Cucumis bryo-nioides bilnagarica, fructu parvo. PLUfv. phyt. 26.f. 4. ß) Cucumis canadensis monofpermos , fructuechinato. HERM.par. 108. t. 133.

Diejenige Act, welche Dilleniils in dem ElthamcrGarten beschrieben und abgebildet und die daselbst auS nie.Manischen und neuspanischen Saamen jährlich gezogenwurde, zeichnet sich seiner Meinung nach ganz beson«ders von der gemeinen cretischen Art, die man seit lan-ger Zeit in Garten zieht, durch die kleinern Blatter,

Blumen und Früchte aus, ob sie schon nicht wenigerhoch mit ihren Ranken in die Höhe steigt. Eben so lehrist die Plukeneiische Zaunrübenartige Gurke, wegenihrer einzeln stehenden Früchte, und stachlichten Kcl-ehe verschieden. Denn so wohl die kleine als die gros-se creltsche Art haben lranbenartig beyeinander stehen,de Früchte, von kegelförmiger Gestalt, die ganz mitsteifen Dornspitzen besetzt sind, und die in einer flei-.schigen Schaalc einen Kern gleich einer Mandel ein-R 3 schlic-