Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
Seite
266
JPEG-Download
 

266 Vierte Classe. 2iUt Abschnitt-

Gmelin fand diese Art in Sibirien wild. Sie hateinen höher» ebenen Stamm, dessen Blätter deltaför«mig-eyrund, stumpf, gestielt, und einigermassen aus«gehölt find. Die Saamen sitzen zu dreyen auch meh«rern auf eigenen Stielen, die so lange als die Fräch«tt selbst find, in den Winkeln der Blatter, sie finde«)«rund, oder umgekehrt eyrund, stumpf, eben, und aufbeyden Seiten fast nachenförmrg ausgehölt.

ns 4 te Gattung.

A k n l ö e. A c n i d i a.

LINN. Gen. Plant. n. 1114. ed. nov. nr. 1219.

i«ich«n <^^ie Kennzeichen dieser Gattung sind: männlicheder Gar- Blumen , denen die Krone fehlt, und deren Kelch

»uug. fünfblättericht ist, und weibliche Blumen, denen gleich«falls die Krone fehlt, deren Kelch aber zweyblätkerichtist, und welche mit fünfGriffeln versehen find. Sie ha«brn einen einzigen Saamen, der vor« einem saftigen Kel-ch« bedeckt ist.

Nur diese einzige Art gehört hieher:

Aknibe.

Aciiidia.

Kenn«

Att.

Unwf.

zenyen.

O Hanfartige Acnidc. Acnidia cannabina.

LINN. Syst. Veg. p. 742. 8p. PL p. 1497. Amoen. Acad.3. p.19. Gen. nov. iQyr. Aenida. MITCH. gen.28- PAyRIC.helniil.36S. Cannabis foliis simplici-bus. GRON. viig. 192; 153.+ Cannabis virginia-n*. C. BAUH. pin. 320.

Diese, die dem äirferlichen Ansehen nach sehr vielhanfartigcL hat, von selbige!» aber wieder durch dieFrucht abweicht, wächst in den salzigten Flüssen in Dir«ginien «>ld. Ihre Stämme, so wie ihre Blaksticle,find roth, glatt, und glänzend. Die Blätter stehen