Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
Seite
274
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174 Vierte Classe, rr ter Abschnitt.

Jano-

nie.

Zanonia.

Kennzci-

nj7fe Gattung.

3<t Itonie. Zanonia.

LINN. Gen. Plant. nr. 1117. ed. nov. nr. 1222.

Lese Gattung führt den Namen nach dem berühm.chrn der " ten Botanisten Jacob Zanoni , Aufseher des51 bo,ionischen Gartens, der sich durch seine Histor.plant, so wie durch seine Observat, circa plantasnovas ein wahres Verdienst und einen bleibendenRuhm erworben hat. Sie hat folgende Kennzeichen:zMännliche Blumen, deren Kelch dreyblättericht,und deren Krone fünsthcilig ist: weibliche Blumen,diegleich den männlichen mit einem dreyblatterichten Kelchund einer dreydlatterichten Krone versehen sind, abernoch drey Griffel, und eine unter der Krone stehendedreyfachcrige Beere haben, die zween Säumen ein-schließt.

Nur diese einzige Art gehört hieher:

Art.

1) Qstiridische Zancnie. Zanonia indica.

Unters«

-eichen.

LINN. Syst. Veg. p.742. Sp. Pl. p. 1457. Penar-uallimascula. RHF.ED. mal. 8. p. 39- t. 49. Penna- uallifemina. RHEED. mal. 8. p. Zi. r. 47.48,

Dieses Gewächs, welches an der Küste von Ma«labar wild wachst, wird daselbst Penar- ualli ge,nannt, von den Holländern Naadklim, und von denPortugiesen Fruita Bandaliera, und blüht in denRegenmonaten. Es ist selbiges ein kletterndes oder stetsgendes Gewächs, dessen Aeste grün, inwendig holzig,und mit Gabeln versehen sind. Die Blätter sind spi-tzig eyrund, dick, zart von Substanz, oben grün, glatt,stark geribbt und bitter vom Geschmack. Die Blumenstehen ahrenfvrmig in den Winkeln der bognigrn Blat-

stie-