Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
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277
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nsyte Gatt. Schmeerwurz. Tamus. 277

1 ) Gemeine Schmeerwurz. Tamus communis.

mit herzförmige» ungetheiltcn Blattern, Tamus foliis cor-datis indivisis. UNN. Syst. Veg. p. 74?. 8 p. PL.p. 1458. Hort. Cliff. 4>8 ROY. lugdb. 228. GRONorient. 317. HALL. helv. n. 1620. MILL. Dict.n.1 SCOP. Carn. ed. 2 n.' 2 SO. NECK. gallob. 400BLACKW. tab. 457 HUDSON. EI. Angi. T. II. p.433. Bryonia laevis s. nigra racemosa , cujus baccaerufescunt 1 '. nigrescunt.' C. BAUH. pin. 297. Bryo-nia sylvetfris baccifera. C BAUH. prodi'. 13 5 ’- 2Bryonia Laevis si nigra racemosa, eiusd. pin. 297. <3^Bryonia laevis si nigra baccifera.. eiusd. pin. 297. ■?.Vitis sylvellris si Tamus. DOD. pempt. 400. Vi-tis vel Bryonia sylvestris. LOB. Ic. Ü27.

Dieses Gewächs wird, zum Unterschied der gemei-nen weisen Zaunrübe, von welcher sie sich in einigerRücksicht schon durch ihre glatten dunklern Blatter un-terscheidet, wrlde oder schwarze Zaunrübe genennt.Man nennet sie im lateinischen insgemein Tamus oderTamnur und ihre Frucht Vua trminia, die Fran.zoftn nennen sie 8üau de notre Vierge , die Enge-länder common Tamus or black Bryonie, unddie Deutschen Schwarzwurzel , auch Slisk-UttdSchmeerwurzel. E« wächst selbige in dem südlichenEuropa, so wie in der Levante, an allen Zäunen, Heckenund Gebüschen wild, an welchen sie auch mit ihrem stei-genden kletternden gablichtcn Stamm sich hinauf win«der. Man trift sie auch hauffig wild an dem grossenWccg zwischen London und Oxford, und andern Ge-genden Engciands, so wie um Paris, in Deutschlandund der Schweiz an. Die Blatter sind keil- oder viel-mehr herzförmig, lang gestielt, zuweilen, auch wohlander nemlichcn Pflanze, spitziger, stumpfer, auch ös.ters ausgeschnitten, oder beynahe dreylappicht. Diemännlichen Pflanzen tragen grüne Blumen, sowohleinzeln als in Aehrrn: die weiblichen hingegen habenihre Blumen auf ästigen Stielen, die aus den Dlalwin«

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