Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
Seite
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17& Vierte Classe, rrter Abschnitt.

tout£ W> kein herauskommen, so wie die darauf folgenden rundenwässerigen Beere. Ihre Wurzel perennirt, ist so dickwie ein Gänsekiel, rund, von aussen schwarz, und voninnen weiß, und voll eines schleimigen Saftes. Dlvs-korideö, der unter feiner schwarzen Zaunrübe dieses Ge«wachs versteht, ober schon selbiges mit der Zaunrübemit schwarzen Beeren zu vermengen scheint, schreibt derWurzel wasserableikende Kräfte zu. Matlhioluv sagt,die Wurzel, unter der Asche gebraten, und geuoßen, rei,ze zur Liebe. Plinius stellt den Tamus unter den eß.baren Krautern auf, und BellsMUs meldet, daß dieTürken die jungen Schößlinge mit Oel und Eßig, wiewir den Hopfensalat, verspeisen. Haller sagt, nobisquidem nullo in usu est. p. 291.

Zwotc

Ar,.

Unters.

zeichen.

r) Cretische Schmeerwur;. Tamus cretica.

Mit dreylappichten Blattern , Tamus foliis trilobatis.LINN. Syst. Veg. p. 745. Sp. Pl. p. 1458. Tamuscretica trifido folio. TOURNEF. Cor. 3 .

Gerard fand diese Art in der Provence wild, undbemerkt erstlich, daß die männlichen Blümchen kleinerals die weiblichen und bleich gelb waren, jene die weid«lichen aber größer und weisser wären,und zum andern, daßdieses Gewächs, wenn es an schatttchten Orten wachse,breitere, grünere, ausgeschnittene und dreylappichtrBlatter habe, und scheint im ganzen gar nichts von demeigentlichen cretischen Tamus abzuweichen, den Tour«nefort auf der Insel Creta antraf, und mit welchem,als einem getrockneten Exemplar, er die seinigen vergli«chen. Man kann diese Art also nur für eine besondere Ab«anderung der vorigen eigentlichen Schmecrwurz halten.

Hiehcr gehört auch eine besondere Abänderung ge.»achter erstern Art, die D. Thunberg in Japanwild entdeckt, und Herrn Houttuyn zugesendet. AufTat). lab. LXXIII. Fig. i. zeigt sich die männlichePflanze, deren Blätter sehr deutlich drenlappicht, und