n6ote Gatt. Dioskonde. Dioscorea. igl
und legen die Stücke in einen Korb , giesen darauf Diosko.«Meerwasser, und belegen sie mit großen Sternen zwey ride.Lage und zwey Nachte, waschen hernach solche mit süs.sem Wasser ab, und trocknen sie an der Sonne. Hier«nächst weichen sie solche nachmalen in Meerwasscr, undbelegen sie mit Steinen, waschen alsdann dieselbe aber«malen in süssem Wasser ab, und trocknen sie endlich ander Sonne. Damit sie sich aber gänzlich versichern, obder schädliche Saft vollkommen aus der Wurzel gepreßtworden sey, so werfen sie «in oder das andere Stück-chen den Hühnern vor, und geben Acht, ob dieselbenvon dem Genuße schwindlrcht werden oder nicht: Imersten Falle wiederholen sie noch einmahl die vorige Zu«bereilung, ehe sie solche genießen; denn ob dieser Saftgleich den Menschen nicht ködtet, so verursacht er dochgroße Angst und Schwindel.
3) Dornichte Dioskoride. Dioscorea aculeata. Drifte
mit herzförmigen Blattern, und einem dvrnichten kiwllen-
tragende» Stamm, Dioscorea foliis cordatis, caule Uatrrf.aculeato bulbifcro. LINN. Syst. Veg. p. 744. Sp. zeichen»Pl. p. 1462. Hort. Cliff. 439. Combilium.RUMPHamb. 5. t. 126. Dioscorea indiae orientalis, foliotamni longiore, floribus spicatis , spicis plurimis exuno pedunculo exeuntibus , scapo eorum medio ge-niculato. AIYIIU. herb.257. Kamt Kalengu RHEEDmal. 7. p. 71. r. 37. Cara. FRANCISC. gart. r. 25.f. 8. ?
Diese Art ist die Combilie Pflanze des Rumphs,und hat eine sehr sonderbare Wurzel,die einer Schweins.
Mutter mit ihren Jungen gleichet. Der Stamm istmit steifen Dornspitzen besetzt, und tragt an seinenRanken gewisse Knollen, welche, wenn sie den Boden be«rühren, sogleich Wurzel schlagen; auf diese Art ver«mehrt sich auch dieses Gewächs. Sie ist gleichfalls ander Küste von Malabar zu Hause.