Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
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280
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280 Vierte Classe. 22ter Abschnitt.

Diosko»

ride.

Erste

Art.

Unter-

schei»

dungs-

zeichen.

i) Fünfblätterichte Dioskoride. vioscorer

pentaphylla.

mit gefingerten Blättern, Dioscorea foliis digitatis. LsNN.Syst. Veg. p. 744. Sp. Pl. p. 1462. Hart. Gift 459EI. Zeyl. 363. Dioscorea digitata. WILL. Diel. n.6. Ricophora pcntaphyllas, caule tpinofo , fructuoblongo triquetro , malabaraea. l’LUK. alm. 321.RUMPH. amb. 7. t. 127, Nureni- kelengu. RHEEDmal 7. p. 67. t. 33. BÜRM. PL lud. p. 203.

Diese, die vielleicht nur eine blos« Abänderung derfolgenden ist, ist an der Küste von Malabar, so wie aufden Ost-und Westindischen Inseln zu Hause. Mannennt die Wurzeln in Ostindien gemeiniglich Oebiesund in Westindien Inhames oder ßatattes oder auchYams, und werden sowohl von de» Sklave» als demgemeinem Volke daselbst gcspciset.

Zwoote

?kr.

Unters.

zeiche».

2) Dreyblätterichte Dioskoride. Dioscoreatriphylb.

Mit je drey und drey stehenden Blattern , Dioscorea foliisternatis. LINN. Sylt. Veg p. 744. Sp. Pl. p. 1462Hort. Gift'. 439. RUiMPH. amb. ?. r. i 2 §. Tfiagerinuren. RHEED. mal. 7. p. 63. t. 33.

Auch diese ist an der Lüste von Malabar zu Hause,Und hat sehr viel ähnliches mit der vorigen. Es istalso noch nicht entschieden, ob sie als eine wirkliche Artanzunehmen. Ihre Wurzel hat einen sehr scharfenSaft m sich , und verursacht ein starkes Jucken, wenner einen blosen Theil des menschlichen Leibes berühret,ja oft schaler er sogardteHaut von dem berührten Theileab Dessen ohngeachtet wissen die Ostindtancr dieselbeauf eine wiewohl mühsame Art , zu einer sehr gutenSpeise zu bereiten. Sie schneiden ncmlich die frischeWurzel in Stücke, nnd legen solche vier und zwanzigStunden in Asche, hernach waschen sie die Asche ab,

und