u6ite @ 3 slfs. OCatante- Raiania. 287
beti. Die Blumentrauben entstehen auch nicht aus Raia»den Blatwinkeln, sondern aus dem mittlern Zwischen« nie.knoten.
Dieser Beschreibung zufolge könnte eine von Hrn.
D. Tchunberg in Japan entdeckte Art / die er Raianiaquinata genennt , mit selbiger vereiniget werden.
Es kommt selbige mit jener zwar in Ansehung der Blat-ter so ziemlich überein , weicht aber doch wieder dar»inn ab/ daß selbige nicht drcyribbig sind, auch nichtjefünf und fünf beysammen stehen, sondern mehr fünf»blattericht, oder mit fünf Lappen auf einem besondernStiel versehen sind; diese sind wie au einem Zweig, denHerrHouttuyN auf Tab. LXXIV. Ri§.l. abgebildet L xxiVhat, eyrund, gegen den Stiel zu spitzig, und cnbtgcn t'ig.i.sich auf ihrer Spitze mit einem kleinen Dörnchcn: diegrösten Blatter sind aber vollkommen oval, und an derSpitze ausgeraubet, wie an einem Blat von natürli»cher Grösse bey A. zu sehen. An diesem Ranken, vonwelchem dieses Blak genommen, stunden keine Blumen,welches vielleicht die fruchttragende oder weiblichePflanze war, der andere Ranke, welcher auf ange-zeigter Tabelle abgebildet worden, hat desto mehr Blu.men, und scheint die männliche Pflanze zu seyn. Schonaus der Figur der Trauben zeigt sichs, daß dieses Ge»wachs ein ganz anders, von dem linneischen ainerpkonischen ganz verschiedenes ftye. Die Blumen ha.ben, wie die Abbildung zeigt, theils drey theils auch vierDlütter, welche Abänderung auch beyden Stammblüt«kern statt findet. An jeder Basis des Blatts zeigensich zween Vlatansaze.
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