Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
Seite
286
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Raia.

nie.

Zwo»

Art.

Unters.

Zeichen

Dritte

Art.

Unters.

zeichen.

rs ?6 Vierte Classe. 22ter Abschnitt.

Pirimier nahm dieses Gewächs auf der Insel St.Domingo wahr. Es hat selbiges einen schmalen klet-ternden Stamm, ohne Gabeln, und ist mit einfachen,glackcn , herzförmigen, an der Basis breiten, an derSpitze sehr schmahlcn , glatträndigen, glatten und ge.stielten Blattern besetzt. Die Blumen, so wie dieFrüchte, stehen traubenartig in den Winkeln der Blatter.

2) Herzförmige Raianie. Raiania cordata.

mit herzförmigen sieben-' nervichten Blattern , Raiania fo-liis cordatis leptinerviis. LLNN. Sylt Veg. p 744., Sp.-Pl. p. 1461. Ian-Raia scandens, folio tamni.PLUM. gen. 33, ic. 155 - f- l-

Dicse, welche in dem südlichen Amerika zu Hauseist, hat herzförmige, langlichte, gespitzte, netzartigaderichte Blatter. Die Blumen, stehen wie bey der vo«rigen, traubenartig beysammen. Die Wurzel ist knvl«lig, wie eine französische Rübe und geht tief in denBoden. Die Früchte, welche geflügelt sind, gleicheneinem Ahorn oder einer schottischten Linde, und schlie-fen einen runden Saamen ein.

3) Fünfblätterichte Raianie. Raiania quinque-folia.

mit cyrund« langlichten je fünf und fünf beysammcnste«hcndcn Blattern, Raiania foliis quinis ovato- ob-longis. LINN. Syst. Yeg. p. 744. Sp. Pl. p.1462.lan-Raia scandens quinquefolia. PLUM. gen. 33. io.f. 2.

Diese , welche gleichfalls in Amerika zu Haufeist, unterscheidet sich durch ihre eyrund lanzettförmi-gen , ziemlich stumpfen , gestielten, dreyribbigeo, jefünf und fünf an jedem Gelenke des Stamms fitzen,den Blattern hinlänglich von den beyden vorhergehen-den.